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Archive for September 2008

Unbenutzt

In Gedanken so nah und doch ist alles so fern. Bisher so vertraut und jetzt fühl ich mich fast fremd, vergessen.

Das Piepen des Handys gehörte zum Alltag dazu. Ich habe die letzten 15 Monate kaum einen Schritt ohne mein Handy getan und das war ein gutes Gefühl. Entfernungen ließen sich beinahe mühelos überbrücken.

Jetzt liegt es entfremdet und stumm an der Seite und wenn es – wie in letzter Zeit öfters – doch mal wieder piept, erhöht sich mein Herzschlag, doch noch bevor für Sekunden eine fragende Freude hochkommt, sehe ich schon im Display das übliche „Kannst Du mich abholen?“ „Ich komme später“ „Ich esse bei…“ Es scheint nur noch ein Aufgaben-Arbeitsverteilungs-Alltagshandy zu sein.

Das diese kleinen technischen Suchtbegleiter unseres Alltags aber wohl doch eine Seele haben, war mir neu.
Seit heute lässt das Handy keinen Ton mehr durch. Es klingelt zwar und man kann auch hinein sprechen (habe ich im Selbstversuch getestet, nachdem ein Anruf bei meiner Freundin scheiterte), aber der Teilnehmer am anderen Ende versteht nichts.

Wie kann das sein und was soll ich machen. Ich will ja nicht, dass das so bleibt, ich hoffe ja auch darauf, dass ich mal wieder normalen Gesprächsgebrauch haben werde,  so wie bisher…. 😦

Was tun? – Ich muss wohl warten bis der Ingenieur kommt. Oder ich schaue mir vorher nochmal alle Funktionen genau an, da muss es doch irgendwo eine Lautstärkeregelung geben? Und wenn es daran nicht liegt….?     kann nicht mal irgendwas einfach sein?

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Gedankenstau

So viele Gedanken die mich durchströmen. Erinnerung und Zukunft, die in der Gegenwart zusammen fließen und die Zeit aus dem Gleichgewicht bringen.

Um Worte für mich zu behalten, habe ich heute abend nach Musik gesucht, aber nichts gefunden, womit ich mich ausdrücken könnte.

Ich zweifle. An dem was ich tue. Manchmal ist es, als würde ich auf einer Eisscholle schwimmen. Rundherum sind Glasscheiben wie in einem Aquarium und von draußen schauen alle rein. Sie sehen mich, kennen mich vielleicht (?), aber ich sehe sie nicht. Weiß nicht was sie hierher führt.
Niemand sagt ein Wort und doch habe ich das Gefühl, es wird geredet. Geflüstert vielleicht, so dass ich es nicht hören kann.

Was führt sie her, wo kommen sie her, wo gehen sie hin?

Sind meine Gedanken gut aufgehoben oder muss ich sie vorher durchsuchen auf Kostbarkeiten, die geschützt bleiben müssen?

Meine Gedanken stauen sich. Ich kann nicht nach draußen sehen, die Scheiben sind beschlagen. Besuch zu bekommen ist schön, aber man möchte ihn ja auch sehen. Ich habe da Gefühl, sie kommen nicht zufällig, sondern ganz bewusst hierher.

An manchen Tagen stört mich das nicht, an anderen ist es mir unheimlich.

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Suche

Heute suche ich bewusst nach Sonnenstrahlen, wie klein sie auch sein mögen, damit der Tag einen Sinn bekommt. Immerhin, ich mag den Herbst und es ist schön, aus dem Fenster zu schauen und jedes Lächeln, dass mir auf dem Weg begegnet nehme ich mit 🙂 .

Meine Unterschriftensammlung ist etwas in den Hintergrund gerückt, ganz anders als ich mir das vorgenommen hatte, es ist grad so anstrengend sich darum zu kümmern…

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Vergrippter Sonntag

Mittwoch fing es an mit Halsschmerzen, setzte sich dann fort mit ersten Schleimspuren, bis gestern dann der Husten quälend dazu kam. Die Straßensammlung war da auch nicht gerade förderlich, nachmittags musste ich mit Fieber ins Bett. Aber was will ich meckern, das geht ja wieder weg.

Ich bin nachdenklich und möchte doch nicht über alles schreiben und ich werde nichts tun, was nicht erwünscht ist – auch wenn das manchmal schwerer als schwer fällt.

Das war der Sonntag in Kürze. Mal sehen, was die Woche bringt.

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Wieder denke ich, was ich schon seit ein paar Monaten denke, es wäre schöner, wenn sich alle zusammen tun würden und gemeinsam auffangen. Man kann damit nichts ungeschehen machen, aber wenn alle in einem Boot sitzen, während einer am Ertrinken ist, wäre es doch naheliegend, wenn alle mit anpacken.
Dafür müsste man sich aber mal einander zudrehen und kommunizieren.

Bin ich naiv, wenn ich glaube, dass es gut tun würde zu teilen – alles, Fragen, Ängste, Sorgen, gibt das nicht auch denen im Boot Kraft, die sie dann weitergeben können – vielfach?
Gefühle, die sonst manchmal aus Unwissenheit fehlgeleitet werden und Kräfte rauben, könnten besser auf den „richtigen“ Weg gebracht werden, damit sie Kraft geben, statt zu nehmen.

Miteinander hat für mich etwas tröstliches, aber wie fängt man das an, wenn jeder stumm in seiner Ecke sitzt und vor sich hinwütet? Da bleibt dann kaum Spielraum, daraus etwas Gutes zu machen.

Ja, besorgt bin ich, betroffen, traurig und so isoliert, dass mir nie die richtigen Worte einfallen.

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Technisches Aus

Wie ich das hasse, wenn Geräte nicht funktionieren wie sie sollen und ich ganz „hilflose Frau“ nichts tun kann arrrggghhh.

Ich musste den Ingenieur neulich drei Tage lang bitten endlich mal die Heizung anzustellen, damit ich wenigstens morgens das Badezimmer ein bisschen durchwärmen kann. Sagte ich schon, dass er mir im Gäste-WC das warme Wasser schon vor Monaten gänzlich gestrichen hat (das braucht man gar nicht)?
Aber es muss ja nicht auch noch alles klamm werden und schimmeln, also wird es langsam Zeit hin und wieder die Räume kurz durchzuwärmen, besonders im Bad.

Als ich nach der dritten Ermahnung sagte „Du musst mir das mal zeigen, wie man die Heizung anstellt“ bekam ich prompt zur Antwort „Nö, Du musst auch nicht überall selbst dran rumschrauben“   *Haare-rauf* und ich trau mich jetzt nicht das auf eigene Faust zu erkunden, bei Gasheizungen bin ich immer skeptisch.

Vom Computerdrama hab ich ja neulich schon berichtet, das ist ja grad erst 2 Tage her. Heute komm ich nach Hause, vollgepackt mit Material aus der Schulredaktion, das verarbeitet werden will – da ist der blöde PC schon wieder tot und zwar mausetot.
Sogleich stieg Panik in mir hoch, kein ein da, den ich fragen konnte und auch keiner der SOFORT nach Hause fliegen wollte, um das Desaster zu beheben.
Den ersten den ich dann packen konnte, war der Student. Der schraubte gleich alles auf und auseinander, zog hier und rüttelte da und irgendwann kam er drauf, dass die beiden Arbeitsspeicher (den einen hat er mir ja grad dazugesetzt) sich nicht vertragen. Nach nervenzerfetzenden 60 Minuten läuft nun alles wieder.

Sagte ich schon, dass sich seit heute nachmittag das Auto nur noch von der Beifahrerseite aus aufschließen lässt, weil ich den Schlüssel auf der Fahrerseite irgendwie verdreht habe und das Schloss jetzt mault. Mist, immer diese Technik.

Und Halsschmerzen hab ich auch und – menno…. genug gejammert.
Ich hab heut auch was Schönes gemacht, Freitag ist nämlich Kaffeetag :-).

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Ich liebe diesen Film, Hugh Grant sowieso und dieses Lied bringt mein Herz zum Lächeln. Manchmal braucht man das.

Noch etwas das mich heute bewegt hat:

Jedes Lächeln, das wir nicht verschenkt,
jeden Blick, den wir versäumt,
jedes liebe Wort, das wir vertagt,
ist verloren.
Man kann es am nächsten Tag neu versuchen,
aber das nicht getane, kann man nicht einholen.

Ich kann nicht warten, dafür ist jeder Tag zu kostbar. Das macht mir Angst, all das nicht getane.

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