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Archive for Oktober 2008

Halloween :-)

Halloween ist mir nach wie vor suspekt. Auf die – wie man sagt – Verbindung zur Anderwelt, kann ich gut verzichten. Mir ist ohnehin immer schnell alles zu gruselig, bei den ersten Harry Potter Filmen musste ich mir öfter die Augen zuhalten, während die Kinder die Spannung genossen – später bin ich dann nicht mehr mitgegangen.

Seit einigen Jahren kommt man ja aber nicht mehr ganz daran vorbei und es gibt ja auch schöne Seiten an diesem Gruselfest. Die Kinder hatten einen Mordsspaß als sie noch kleiner waren und auch ich muss schmunzeln, wenn kleine Kinder als Gespenster verkleidet vor der Tür stehen und sich Süßigkeiten ersingen, ich würde mir nur wünschen, dass dabei auch mal mehr Fantasie an den Tag gelegt wird, als nur die Forderung „Süßes sonst gibts Saures“.
Die saure Drohung hat sich mittlerweile auch ein wenig beruhigt – in den ersten Jahren musste man ja wirklich fürchten eine große Schweinerei vor der Tür vorzufinden, wenn man nicht im Hause war.

Gestern war nun auch in meinem „Kaffeeklatschkreis“ ein Halloweentreffen angesagt, zu dem ich erst so gar keine Lust hatte. Ich treffe mich mit meinen Freundinnen alle paar Wochen zum Kaffeeklatsch, – früher im Rahmen eines „Krabbeltreffens“ der Kinder, heute nur zum Quatschen. Während wir früher sämtliche Kinder- und Schulthemen durchgehechelt haben, stehen wir uns heute schon eher mal bei den Problemchen unserer Eltern bei.
Diesmal sollten also die Männer später dazu kommen und jeder sollte etwas zu einem Buffet beitragen.

Und wieder einmal habe ich meine Tipps aus dem Radio entnommen, die Bilder dazu im Internet angeschaut und fand des schon recht gruselig, meine Fantasie schlägt da auch gleich Wellen, zumindest bei den Fingern. 🙂

Das war schnell gemacht und fand Riesenanklang, obwohl der Ingenieur gleich eine Anmerkung zu meinen „Spinnen“ hatte. „Spinnen haben aber 8 Beine“
„Hm, dann hab ich mir wohl das Bild nicht genau angeschaut, ich dachte, das wäre egal.“
„Wie willst Du sie sonst von den Fliegen unterscheiden?“ fragte der Freund vom Ingenieur.
„Ich weiß auch nicht wie viel Beine Fliegen haben.“

„Ja, dann ist es allerdings egal“, grinste er mich an.

Ähm. Ich persönlich hab da kein Problem mit, Fliegen sehen eh anders aus als Spinnen – oder? Aber Männer gehen an solche Fragen vielleicht lieber mathematisch heran. Ich stelle mir das mal bildlich vor – der Mann schaut auf das Viech und zählt eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs,

sieben, acht – ah, eine Spinne.
Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs – eine Fliege.

Klingt kompliziert. Ich schau einfach drauf – Spinne. Fliege. Darum können wir Frauen schon spitz schreien, bevor der Mann weiß, worum es eigentlich geht.  😀

Wieder eine wichtige Lebensfrage geklärt! 🙂 🙂

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Wetterfee gesucht

Radio HH sucht eine neue Wetterfee und hat dafür ein Casting gestartet. Da ich ja eine nicht zu verheimlichende Radiomacke habe, verfolge ich neugierig die Testsendungen und vor allem die Juryurteile.

Nee, für mich wär so ein Job nix, zwar denke ich gerne an meinen Ausflug zu einem kleinen Internetradioprojekt zurück, das war eine wirklich schöne und aufschlussreiche Zeit, aber ansonsten interessiert es mich mehr, wie Radio gemacht wird. Planen, organisieren, analysieren, Ideen entwickeln, das reizt mich auch nach vielen Hörerjahren immer noch und so fühle ich mich ganz wohl, wenn ich alle paar Wochen meine Eindrücke in einer Radiokonferenz zum Besten geben darf. Es geht dabei um Stimme, Originalität, Natürlichkeit, Themenwahl, um den richtigen „Fluss einer Sendung“ und ähnlichem.

Von daher ist diese Castingshow und die Bewertung für mich natürlich in zweierlei Hinsicht interessant, ich kann mal vergleichen,  wie würde ich selbst urteilen.

RHH ist zwar mittlerweile nicht mehr mein Haussender, ich informiere mich aber immer noch, schaue auf die Homepage und auch hin und wieder mal in die Sendungen.  Zufällig bin ich also auf dieses Casting gestoßen und höre jeden Morgen kurz in die Perfomance der Bewerber hinein.

Schon spannend. Ganz wichtig ist natürlich die richtige Stimme. Vielleicht liegt darin auch ein Teil meiner Radiobegeisterung begründet, ich bin sehr auf Stimmen fixiert. Im Fernsehen schaue/höre ich die Filme meist von hinten. Soll heißen, der Fernseher steht in meinem Rücken und ich drehe mich nur ab und an mal vom Computer um und werfe einen Blick auf das Bild. Ich höre aber mehr und sage dann immer anhand der Stimmen, welche Schauspieler da mitspielen.
Manchmal ist das fatal, wenn jemand in einer eigentlich unkenntlichen Maske steckt und ich kann das gar nicht ernst nehmen, weil ich immer die sprechende Person vor mir sehe, die ich kenne.
Auch mit den Synchronstimmen gibt es mal Probleme, wenn ein anderer Schauspieler die Stimme trägt, die ich unter einem bestimmten Namen abgespeichert habe, dann kriege ich diese unterschiedlichen Bilder nicht aus dem Kopf.
Aber es ist auch mal lustig, wenn ich jemanden beim Hinschauen nicht erkenne, mich dann wegdrehe und die Stimme identifiziere.

Nun denn. Die Stimme muss also passen. Sie darf nicht zu hell sein, gerade bei Frauenstimmen finde ich das wichtig. Sie darf nicht kicksen, nicht dünn klingen, nicht zickig, aber auch nicht langweilig.
Warme Frauenstimmen mit einem ironischen Unterton sind mir am liebsten. Und sie sollten natürlich sein, interessiert an ihrer Umwelt. Nicht SIE sind die Hauptperson, sondern der Hörer und sie sollten versuchen das Leben, den Alltag des Hörers zu erreichen.
Sie sind wichtig, aber sie dürfen sich nicht wichtig nehmen. Das ist ein wichtiger Unterschied.

Heute habe ich eine Kandidatin gehört, die hat gar nichts begriffen. Die hat nur sich gesehen und gedacht, sie schneit mal eben in die Sendung und zeigt allen, wo der Hammer hängt. Das ist dann auch gründlich schief gegangen. So sammelt man keine Punkte, weder bei der Jury, noch bei den Hörern.

Jung, weltoffen, interessiert an Menschen und Medien, neugierig und mit einem Gefühl für Themen die bewegen.
Bisher gab es nur eine, die mir souverän genug erschien, sie liegt momentan auch vorn. Meine Favoritin kommt erst noch, ich bin sehr gespannt, ob sie hält, was sie nach dem Probefilmchen erwarten lässt.

Auf jeden Fall muss ich über mich selbst schmunzeln, dass mich diese Wahl so fesselt. Nach all den Jahren ist mein Radiotick also immer noch nicht verebbt. 🙂

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Heute…

Keine Zeit. Redaktionstag.

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All you need is laugh

Der Name ist Programm – Zeit mal wieder was Schönes zu berichten.

Da die Plätze nicht nummeriert sind, sichert frühes Kommen gute Plätze und wir hatten ein bisschen länger etwas von der Vorfreude.

Hereinspaziert hochverehrtes Publikum, herzlich Willkommen im Cirus Roncalli.
Lassen Sie Ihren Kummer draußen und kommen Sie in unser Herz.

Ich mag Circus eigentlich nicht. Ich mag die Tiernummern nicht und wenn die Akrobatik zu sensationell ist, ist sie mir meist zu technisch und ich bin ja so unsportlich. 😉

Roncalli ist anders. Roncalli ist Nostalgie, ist Zauberwelt, fasziniert durch Illusionen, diesem Circus kann ich nie widerstehen und bisher ist es mir immer gelungen, meine Familie dorthin zu locken, wenn er in der Stadt ist.

Und wir wurden nicht enttäuscht. Sogar ich konnte mich mehr als zwei Stunden lang fallen lassen und von meinen Gedanken lösen, habe gestaunt wie ein Kind, mich verzaubern lassen von der Musik, den Farben und dem besonderen Charme dieser Circus-Künstler.

Ein Mensch, der in einem Ballon verschwindet, Zauberer, die in Sekundenbruchteilen ihre Kleidung wechseln, Seilkünstler, die durch den Dschungel fliegen, Seifenblasen, Konfetti, Popcorn und natürlich David Larible, dieser zauberhafte Clown, der nicht dumpf kalauert, sondern auf hohem Niveau komisch ist, wirklich komisch und was er mit dem Publikum so aufstellt, wenn er mit ihnen in der Manege nicht zufrieden ist, ist sehenswert, obwohl ich nie, wirklich niemals in die Manege gelockt werden möchte. Ich suche mir deshalb immer einen Platz mittendrin auf dem ich bei Gelegenheit auch mal schnell zwischen den Sitzen verschwinden kann (bei meiner Größe nicht so schwer).  😉


Was haben wir gelacht und gestaunt und mitgefiebert.

Wie schön, dass es Menschen gibt, die es als ihre Berufung sehen, uns zu unterhalten und dabei soviel Fantasie mit ins Spiel bringen.
Wer die Gelegenheit hat, sollte sich eine Vorstellung von Roncalli nicht entgehen lassen. Bis 3. November sind sie noch in Hamburg, anschließend in Bremen und dann in Berlin.

Mehr zum Programm gibts hier

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Emotionale Grenzen überwinden

Nach einem etwas durchgeschüttelten Wochenende will ich meine Gedanken mal in geordnete Bahnen lenken, um einzuordnen was mich bewegt.

Gefühle bewegen uns vor allem im Zusammenhang mit anderen Menschen. Als Einzelmensch in einer Isolation zu leben, macht die Gefühlswelt arm und einseitig.

Als Mensch unter Menschen, treffen wir auf unterschiedliche Charaktere. Besonders hoch schlagen die Gefühle, wenn sie das Herz berühren. Alle Menschen, die wir lieben, beeinflussen und lenken unsere Gefühle, sie haben direkten Einfluss auf unser Wohlbefinden, bringen uns zuweilen jedoch auch an emotionale Grenzen, mit denen wir umgehen müssen.

Mir fielen dazu Ereignisse ein, die schon knapp 20 Jahre zurückliegen. Zwei Kleinkinder, die ihre Grenzen austesten wollten, ich als gestresste Mutter, die nicht wusste, was sie zuerst machen sollte. Ich habe damals sehr über mich gestaunt, ahnte ich doch bis dahin nicht, wie wütend ich sein konnte, wie viel Zorn mich innerlich beinahe beben ließ.

Dafür konnten aber die Kinder nichts, ich musste mich vor allem selbst in den Griff kriegen.

Zum Glück habe ich nicht nur aus dem Bauch heraus erzogen, sondern mich viel informiert, ausgetauscht, über Erziehungsmaßnahmen gelesen und dann die Theorie auch in die Praxis umgesetzt.

Wenn ich also merkte, dass die Emotionen über mir zusammen zu schlagen drohten, bin ich damals schnell ins Badezimmer gelaufen, habe mich eingeschlossen, mich an den Kacheln ausgetobt, mit kaltem Wasser gespült, tief durchgeatmet, um dann die Situation noch einmal von vorn zu beginnen und mit mehr Ruhe zu reagieren. Das hat in der Regel geklappt.

Nun schließt man sich im Normalfall natürlich nicht gleich ein, wenn einem was nicht passt, sondern führt Gespräche. Aber auch verbal kann man sehr schnell einen Scherbenhaufen verursachen, wenn die Emotionen zu hoch kochen, man den Blick verliert für das Umfeld, sich im eigenen Fühlen so sehr verfängt, nur noch wahrnimmt, was man fühlt und dabei auch mal mit dem Kopf durch die Wand will.

Wenn ich die Möglichkeit habe, versuche ich mich in solchen Momenten zurück zu halten, meine Gefühle zu sammeln, zu sortieren und zu interpretieren was wirklich ist. Manchmal rutscht mir dann doch etwas unbedachtes heraus, das darf auch, aber wenn ich dann darüber nachdenke, stelle ich oft fest, dass ich besser reagieren kann, wenn ich die Dinge verstehe.

Vor Jahren habe ich oft ganz spontan meine Gefühle in Worte gefasst und das war nicht immer ein Geschenk, es war auch nicht immer fair und ich hatte auch nicht immer Recht.

Ich rege mich immer noch gerne auf, behalte das aber unter Kontrolle, bevor es ausufert und reflektiere im Anschluss alle beteiligten Seiten.

Im Zweifelsfall schaue ich immer gerne mal in meinen Schulz von Thun, was nehme ich wahr und lässt mich emotional betroffen sein und was wurde tatsächlich gesagt, bzw. ist wirklich geschehen? War die Situation wirklich so oder habe ich Erfahrungen aus der Vergangenheit mit einbezogen?

Und die nächste Frage, aus welcher Situation heraus hat mein Gegenüber reagiert. Ist sein Standpunkt verständlich oder zu ich-bezogen, was hat er übersehen oder nicht beachtet – welche Reaktion wäre angemessen gewesen, sowohl aus meiner als auch aus seiner Sicht?

Nicht immer löst sich damit alles auf und manchmal kann man auch nicht so lange warten, sondern kocht spontan über, nur muss man die Flamme dann irgendwann wieder klein schalten und die Ausgangsposition von beiden Seiten betrachten.

Solange wir in unseren eigenen Emotionen verharren und nicht berücksichtigen, wie sich ein anderer Mensch dabei fühlt, können wir nur schwer aufeinander zugehen und verstehen.

Schwierig wird es immer dann, wenn wir auf Menschen treffen, die sich darüber nie Gedanken machen und deren Vorstellungskraft in der eigenen Gefühlswelt endet.

Und doch nehme ich solche Begegnungen mittlerweile als eine Herausforderung an und lerne dabei meine eigenen emotionalen Grenzen zu überwinden. Auf der Suche nach einer Erklärung, kann ich manche Entwicklungen im menschlichen Miteinander durchaus verstehen und auch bestimmte Reaktionen nachvollziehen, auch wenn sie nicht immer richtig sind.

Und doch wäre es wünschenswert, wenn der eine oder andere sich mal in die Gefühlswelt anderer hinein versetzt und weniger rüde mit ihr umspringt.

Emotionale Grenzen kann ich nur bewältigen oder auch erweitern, wenn sie nicht ausschließlich Ich-bezogen sind, sondern auch die Gefühle und Situation meines Gegenübers mit berücksichtigen.

Der Anlass, der mich auf diese Gedanken gebracht hat, betrifft mich nicht unmittelbar selbst, ich habe mehr von außen beobachtet, mitgefühlt und mit dem Kopf geschüttelt.

Die Frage die bleibt, wie bringt man Menschen, die man gut kennt, dazu mit anderen rücksichtsvoller umzugehen, die ihnen liebevoll zugewendet sind. Vielleicht bedarf es da doch hin und wieder einer Erziehungsmaßnahme auch im fortgeschrittenen Alter.

Vielleicht sind meine Gedanken zu abstrakt, um ihnen folgen zu können, ich möchte aber niemandem zu nahe treten, in dem ich den konkreten Fall schildere. 🙂

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Hamburg-Stöckchen

Hier geht es grad etwas stiller zu, weil hinter den Kulissen viel Aufruhr herrscht – unruhige Zeiten, die sich nicht hier niederschlagen sollen.
Aber ein Stöckchen hab ich mir heute mitgenommen von Momos Gartenlaube

  • 1. Was ist das schöne an Hamburg?
    Das Licht, bei Sonnenschein, ich kenne keine Stadt, die so strahlen kann.
    Der Blick auf und über die Alster, auf das Rathaus, die Alsterarkaden.
    Der Michel von innen.
    Die Speicherstadt mit ihren Backsteinbauten, die mich die Geschichten von Hunderten von Jahren spüren lassen.
    Ein Spaziergang an den Landungsbrücken.
    Der Blick über die Elbe, auf Blankenese.
    Die hanseatische Zurückhaltung gepaart mit Weltoffenheit – eine gute Mischung.
  • 2. Elbe, Alster oder Stadtpark ?
    Die Alster hat einen besonderen Charme und immer wieder überraschende Blickwinkel.
    Die Elbe trägt den Duft des Meeres mit sich, sie weckt Fernweh und die Fantasie vom Meer.
    In den Stadtpark komme ich zu selten, um mich dort richtig auszukennen.
  • 3. St. Pauli oder HSV?
    Ich bin überhaupt kein Fußballfan, dafür aber „Lotto“-Anhängerin und singe von daher bei Konzerten schon mal die HSV Gesänge mit. Rein vom Gefühl her liegt mehr Pauli aber mehr. Komische Sache das, als Hamburger fühlt man sich Pauli einfach nah, nur vom Bauchgefühl her.
  • 4. Kiez oder Schanze?
    Ich kenne beides nicht wirklich gut. Erste kürzere Ausflüge in diesem Jahr zur Schanze, lassen mich aber eher dafür votieren. Hat ein wirklich eigenes und besonderes Flair, dieses Stadtviertel.
  • 5. Der beste Platz zum feiern ?
    Überall dort, wo meine Freunde sind und sonst am liebsten im Hafen. Hafengeburtstag lasse ich mir nie entgehen.
  • 6. Ein Tag Hamburg nach Wunsch – was würdest Du tun?
    Ein Stadtbummel, eine Kanalfahrt, Inne halten im Michel, bei Sommerwetter draußen sitzend im Alex stärken oder ein Alsterwasser an den Landungsbrücken. Abends durch die beleuchtete Speicherstadt fahren.
  • 7. Dein absoluter Geheimtipp?
    Die Fischbeker Heide.

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Herbstimpressionen II

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