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Archive for Januar 2009

Leise Gedanken

Ich versuche mich seit Tagen damit zu arrangieren öffentlich zu kommunizieren, das schränkt die Worte ein, weil ich sie vorher filtern muss. Wichtiges bleibt ungesagt. Ungefragt.

Es schmerzt mich, nichts unter Ausschluss der Öffentlichkeit besprechen zu dürfen. Klären zu können.

Traurig. So.

Kannte ich bisher nicht. Danke – für die Mühe und Suche 🙂 .

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Samstag

Samstage mag ich nicht. Allein schon wegen dem Einkaufschaos. Und heute bin ich sooooo verschlafen, dass ich sogar freiwillig die Eisentabletten wieder aus dem Schrank geholt habe, die dort liegen, seit mein alter Doc vor ein paar Wochen in Rente ging und die neue Ärztin mich noch nicht kennt.
Mit einer Tablette allein ist es wohl noch nicht getan, aber vielleicht ein Anfang … die nächste Blutabnahme ist erst Anfang März, bis dahin kann ich das Ergebnis ja noch hinschaukeln, hoffe ich.

Entsprechend enthusiastisch war ich im Supermarkt, keinen Hunger und somit keine Idee, was man mal so kaufen könnte, was zur Folge hatte, dass ich zweimal durch Kaufland traben musste und wer Kaufland kennt, weiß, was das bedeutet. Man kann nicht mal schnell von einem Regal zum nächsten springen, sondern muss die Runde wieder ganz von vorn beginnen.

Ich habe die Sortierung nach 1 1/2 Jahren immer noch nicht begriffen und renne immer völlig aufgelöst zwischen den Hochregalen herum, an die ich nicht heranreiche.
Also sind wir da durchgeschoben und beim Milchregal – gaaaanz hinten fiel mir ein, dass ich Salat machen könnte und auch noch Öl brauche und für den Studenten noch Vorräte brauche, wenn der morgen wieder in den Harz fährt.
Wir kamen in den Kassenbereich, da bugsierte mich der Ingenieur dann zielstrebig wieder zum Eingang „Wir machen jetzt die zweite Runde für alles, was Du vergessen hast“. Das wiederum ist das Praktische am Samstag, man hat immer einen denkenden Menschen bei sich.

Dafür entdeckte ich dann „Die magische Kohlsuppe“ im Regal. Was bitte ist DAS? Ich musste mir das genauer ansehen, aber auch da bekam ich eine Antwort „Das ist doch klar, die kann zaubern, verpestet die Luft.  Das finde ich endlich mal eine ehrliche Werbung.“
Ich war mir nicht sicher, ob ich das glauben sollte, aber mittlerweile war mein Blick schon auf das Angebot mit den Mannerschnitten gewandert – 500gr für 2,19 € das Original, die kamen schon mal mit aufs Laufband.

Im nächsten Laden drückte er mir den Bon für das Leergut in die Hand – für mich war das jetzt nur irgendein Papierschnipsel, den ich pflichtbewusst ins Portemonnaie stopfte, zu den ganzen anderen Kassenzetteln dieser Woche. Er guckte sich das von der Seite an und meinte: „Den sollst Du nicht einstecken, den musst Du da vorne an der Kasse abgeben, das ist der Pfandbon!“ – schüttelte den Kopf – „Hallo, jemand zu Hause?“
Das wiederum ist dann auch der Nachtteil am gemeinsamen Einkauf, ich schalte meinen Denkapparat komplett aus.

Oh, Mann, da musste ich mich dann aber doch vor Lachen ein wenig ausschütten. Manchmal bin ich schon ganz schön blöd und ein schweres Los, für die, die das aushalten müssen.
Ab Montag muss ich übrigens ab 7 Uhr im Sender sein und dass dann für die nächsten 10 Tag jeden Tag – was das wohl wird, als Jurymitglied in einer Castingshow. Ich zermartere mir jetzt schon das Hirn, was ich den Kandidaten sagen könnte – denn: Ich werde sie natürlich an ap-radio messen und ob sie da mithalten können, daran hab ich so meine Zweifel. 😉

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Mag ich

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Ich analysiere ja gerne, Menschen, Umstände, Zusammenhänge.

Ich möchte die Menschen und die Welt in der ich lebe verstehen, damit ich mich den Dingen stellen kann, die auf mich zukommen. Und was mir nicht natürlicherweise auf dem goldenen Tablett serviert wird, das versuche ich für mich herauszufinden, um mich damit auseinandersetzen zu können.

So bewegt mich in den letzten Tagen der Umgang mit Tabuthemen und der Frage, warum es die überhaupt geben muss? Warum zäunen wir Menschen und Themen ein und grenzen damit gleichzeitig aus, nämlich diejenigen, die damit leben müssen und quasi im Tabu gefangen sind?
Ich habe also bei wiki nachgeschlagen und erstmal folgendes erfahren:

Tabu, nach dem aus dem Sprachraum Polynesiens herrührenden Wort tapu, fand als Begriff zu Anfang des 20. Jahrhunderts Eingang in die deutsche Sprache – und zwar sowohl als Adjektiv („etwas ist tabu“) als auch als Substantiv. Als Eigenschaftswort bezeichnet tabu einen Zustand, der mit „unverletzlich“, „heilig“, „unberührbar“ beschrieben werden kann. Auf den Tonga-Inseln bedeutet das Wort tabu oder tapu ursprünglich „unter Verbot stehend“, „nicht erlaubt“. In seinem heutigen Gebrauch heißt das Wort auf Tonga „heilig“, „geheiligt“, aber durchaus auch in dem Sinn von „eingeschränkt“ oder „durch Sitte und Gesetz geschützt“, Beispielsweise wird die Hauptinsel des Königreiches Tonga Tongatapu genannt, was hier eher „heiliger Süden“ bedeutet als „verbotener Süden“.

Polynesischer Sprachraum, Tonga-Inseln, klickt es da nur bei mir? Da war doch was…? Puka-puka denke ich und springe sicherheitshalber auch noch mal dorthin.

Bemerkenswert zu wie vielen Themen, Begebenheiten, Namen, Landschaften oder Melodien Erinnerungen aufleben. Und ich weiß, das könnte ich endlos so weiter machen, habe es doch auch die letzten Jahre stets gelebt. Es gab keinen Gang in die Stadt oder auch in die Umgebung, wo ich nicht irgendwo etwas gesehen, einen  Geruch wahr- oder Gefühl mitgenommen habe über das wir mal irgendwann gesprochen haben.
Ich glaube, ich habe Ähnlichkeit mit einem Schwamm, der alles aufsaugt und speichert, dafür vergesse ich dann, wo mein Schlüssel ist, lasse das Portemonnaie im Blumenladen liegen, koche auf der ausgeschalteten Herdplatte, man kann sich halt nicht alles merken.

Zurück zum Tabuthema und meiner eigenen Definition. Es ist wohl unsere Angst und die Unerfahrenheit mit Themen umzugehen, die so persönlich sind und über die wir gleichzeitig so wenig wissen.
Die Endlichkeit des Lebens, das Sterben ist etwas, dass wir nicht wollen, vor dem wir uns auch fürchten und gleichzeitig spüren, wie sensibel das Thema ist, weil es in jedem eine Fülle an Gefühlen auslöst, die uns geradezu überschwemmen und da jeder anders empfindet, kann es leicht passieren, dass man etwas sagt, was gerade völlig falsch ist und weil man gerade das nicht will, jemanden verletzen – schweigt man lieber.

Solange schweigen nicht bedeutet, dass man wegsieht, kann das ja auch mal richtig sein.

Gut. Das habe ich für mich geklärt. Ich kann hinsehen und auf Wunsch zuhören oder reden oder jedenfalls die Bereitschaft dazu signalisieren.

Trotzdem gibt es Unsicherheiten. Neben den eigenen Gefühlen, die so ungeordnet und täglich wechselnd in mir hin- und herschwappen.

Das Loslassen.  Wie macht man das? Da bin ich eine ganz große Null und weiß das auch.

Detlev Fleischhammel sagt (wer zum Teufel ist Detlev Fleischhammel? Steht hier so auf der Postkarte, die ich mal besorgt habe). Also er sagt

Loslassen kostet weniger Kraft als festhalten. Und dennoch ist es schwerer.

Das unterschreibe ich sofort! Dennoch werde ich diese Kraft aufbringen müssen.

Hinsehen bedeutet nicht verdrängen.

Begleiten bedeutet nicht festhalten.

Loslassen bedeutet nicht im Stich lassen.

Wenn das, was man sich wünscht, nicht möglich ist, dann geht es vielleicht so ?!

Update: Und trotzdem, es tut so scheiße weh, da kann ich analysieren wie ich will. Vielleicht muss ich das auch lernen, auch dazu zu stehen. Indem ich mir selbst versuche die Dinge zu erklären, will ich nur verhindern, mich von den Gefühlen überrennen zu lassen.  Stark sein bedeutet für mich, sich auseinander zu setzen, um mit den Beinen am Boden zu bleiben und die Arme  zum Auffangen zu bereiten.

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Heute

Jetzt habe ich soviel in die Vergangenheit geschaut und Erinnerungen aufleben lassen, nur um davon abzulenken, wie sehr mir die Gespräche in der Gegenwart fehlen. Das heute. Jetzt. Es fehlt mir so sehr, ich bin so weit entfernt, aber meine Gedanken sind auf Reisen. Immer.

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Begegnungen standen für uns nicht im Vordergrund, beschäftigten mich mit den Jahren aber immer mehr. Wenn man mit jemandem so viele Gedanken austauscht, mitfühlt, mitleidet, hofft bei allem, was so im Leben passiert, kommt irgendwann der Wunsch, diesen Menschen auch einmal persönlich zu begegnen.

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Miteinander zu reden. Auch das dauerte, weil ich nicht gerne telefoniere. Bevor ich zum Hörer greife, habe ich zwanzig Mal eher eine E-Mail geschrieben.

Das wissen auch meine Freundinnen hier vor Ort. Ich weiß, ich muss mich mal melden, ich schaue das Telefon an und denke „ach, das kannst Du auch nachher noch tun…“

Klingelt es dann bei mir mal, habe ich in der Regel sofort Zeit, freue mich und die Gespräche können auch länger dauern.

Aber ich finde den Anfang nicht. Mit Begegnungen ist das ähnlich und da das bei Alf auch so ist, das Beste war, man überfiel ihn einfach – so konnten wir schwer zusammen kommen.

Dafür besuchte mich erstmal ein anderer Brieffreund.

Ich glaube es war im April 1998, da reiste G. mit seiner Freundin P. aus Aachen an und wollte eine Woche bleiben. Ich fiel beinahe in Ohnmacht.

Wir schrieben uns diese typischen „Pfannkuchenbriefe“ die ich nicht mag und ich fragte mich, was ich mit ihm hier anfangen sollte, auch wenn sie in einem Hotel wohnten.

Der Ingenieur war im übrigen auch hochgradig begeistert, fügte sich aber war freundlich.

Diesen Umstand nutzte ich schamlos aus und überließ dem Ingenieur meinen Brieffreund zur freundlichen Unterhaltung, während ich mich auf anhieb zu dessen Freundin hingezogen fühlte. Wir sahen uns – und wussten, das passt.

Sie sprühte vor Leben, eine richtige Rheinländerin, PURianerin obendrein, brachte mich ständig zum Lachen und ich wollte sie gar nicht wieder weg lassen.

Zwei Wochen nach diesem Besuch trennte sich G. von seiner Freundin und ich brauchte Monate bis ich sie ausfindig machen konnte, bzw. sie machte mich dann ausfindig, weil sie einen alten Briefumschlag von mir fand.

Der Kontakt zu G. brach ab und ich „erbte“ seine Freundin, mit der mich bis heute etwas Besonderes verbindet.

Mitte Dezember 2000 machte ich mich auf den Weg zu ihr und ich war aufgeregt, als würde ich auf Weltreise gehen. Über 400 km alleine mit der Bahn zu fahren war für mich auch nach meiner Entwicklung noch immer ein Abenteuer.

Ich hatte das glaube ich erst einmal gemacht. Wann war noch die Sonnenfinsternis in München? 1998 oder 99? Da bin ich ja auch hingefahren, um einen Bericht für Nip In zu schreiben. Ja, das war es mir wert.

Jedenfalls sind Zugreisen für mich immer noch aufregend und ich buche immer und in jedem Fall einen Sitzplatz am Gang und niemals am Fenster. Ich brauche eine Fluchtmöglichkeit und die Vorstellung, ich könnte in der Ecke sitzend neben mir einen unangenehmen Menschen haben, der sich breit macht, dass mir eng wird – dass alleine lässt mich vor einem Zug schon davon laufen.

Also immer am Gang.

Und weil Aachen aus meiner Perspektive nur einen Katzensprung von Willich entfernt liegt, plante ich auch einen Besuch dort. Wir hatten uns aber nicht so richtig verabredet, ich schrieb nur, dass ich in der Gegend sei und schlug ein Treffen vor, bekam aber keine Antwort.

Meine Freundin, als Rheinländerin ohnehin offener als ich und auf die Menschen zugehend, redete mir zu, ich solle das auf jeden Fall machen. Wir suchten gemeinsam eine Bahnverbindung heraus, ich hatte auch so eine kleine Straßenkarte dabei und machte mich dann also auf den Weg.

Fand die Goethestraße und – ging dann doch wieder ohne mich zu melden, „Du bist bescheuert“, schimpfte meine Freundin am Telefon, „jetzt mach doch endlich mal“, aber ich blieb lieber bescheuert, weil man nicht unaufgefordert jemandem in die Wohnung platzt. Trotz der über vier Jahre, die wir uns kannten und so viel voneinander wussten.

Ich drehte mich um und ging in die Stadt. Später erfuhr ich, dass das gut war, weil zu diesem Zeitpunkt etwas ganz anderes Priorität hatte Mitte Dezember 2000. Meine Intuition war richtig gewesen, ich hätte gestört.

So suchte ich mir den Weg in die Stadt, den kleinen Stadtpark neben dem Krankenhaus, ich fand die Bahnstraße und das Domizil von willich-web, ich ging bis zur Kirche, besah mir auch die Schaufenster und dachte in mich hinein schmunzelnd „Die haben hier ja auch so was ähnliches wie Kaufhäuser, ich brauch das gar nicht immer aus Hamburg zu schicken“.

Gerne wäre ich noch zu dieser Kapelle – Jerusalem – (?) gefahren, aber der Bus dorthin fuhr nicht so oft und ich hatte Angst vor der Dunkelheit in einer mir fremden Gegend. Also fuhr ich zurück nach Krefeld und dann nach Aachen und ließ eine Schimpftirade meiner leidenschaftlichen Freundin über mich ergehen.

Es dauerte noch gute weitere 6 Jahre bis ich mich erneut auf den Weg machte.

Das Jahr 2007 hatte gerade begonnen, nach knapp 11 Jahren fand ich, war es endlich mal an der Zeit, zumal andere schon nach wenigen Wochen immer angereist kamen.

Ich machte wieder den Umweg über meine Freundin und sie brauchte wieder einige Überredungskünste, ich mache ungerne Besuche und bekomme lieber welchen.

Wie ist es, wenn man einen Menschen, dem man schon sein ganzes Leben erzählt hat, nach über 10 Jahren zum ersten Mal trifft.

Es war so, wie man sich das im besten Fall wünscht, ich fühlte mich sofort vertraut, nichts war mir fremd und das überraschte mich alte Skeptikerin wohl am meisten.

Schade, dass wir so lange damit gewartet haben, so vieles, was ich gerne gemacht hätte.

Dafür sahen wir uns gut zwei Monate später schon wieder, bei dem ap-Usertreffen in Hannover.

Ich griff ja immer gerne alle Anregungen auf und so folgte ich natürlich auch bereitwillig auf entsprechende Fotouserseite, auf der sich viele Leute trafen, die auch heute noch Kontakt zueinander halten.

Wir machten mittlerweile schon einige Monate Ap-Radio und das war vielleicht mit die schönste Zeit.

Alle Probleme und auch traurigen Zeiten, Sorgen und Nöte, die wir bis dahin geteilt hatten wurden nun ergänzt durch die unbeschwerten, vom Alltag losgelösten Radiozeiten. Ich hatte lange nicht mehr so viel gelacht.

Und klar, wenn die sich schon trafen, wollte ich auch dabei sein – obwohl – so viele fremde Leute real begegnen, Räume betreten, die schon voll waren, bevor ich kam, ich fühlte mich fast wieder so wie ganz zu Beginn, als ich kein Lokal betreten mochte.

Ich zögerte, aber die Neugier und der Wunsch dabei zu sein siegten und so fuhr ich los.

Es war eine gute Erfahrung und ich kam ganz gut zurecht mit all den neuen Gesichtern, wusste aber, dass es einen vertrauten Menschen im Raum gab, der ein Auge auf mich hatte.

Ein gutes halbes Jahr später machte ich mich noch einmal auf den Weg. Diesmal war das Ziel Augsburg und es war das erste und einzige Mal, dass ich nun doch fast unangemeldet kam. Nur mit einem Tag Vorwarnzeit. Mir war nicht ganz wohl dabei, aber ich weiß nicht, was mich da geritten hat, es dennoch zu tun … ich wollte einfach ein Live-Gefühl von diesen Radiotagen erhaschen.

Wollte sehen, ob alles in Ordnung war.

Und auch im letzten Jahr begegneten wir uns  zweimal und ich bin so froh darüber, dass ich mich über eigene Hürden hinweg gesetzt habe, denn jede Begegnung war mir wichtig. Es sind die Blicke, die mich immer so beruhigen konnten, die so warm sind und Fragen unwichtig machen.

Zuletzt im Mai letzten Jahres. Wenige Tage nach der für uns alle so dramatischen Operation.

Trotz der Sorge, habe ich diesen Besuch in sehr guter, angenehmer Erinnerung. Er verlief so ruhig ohne das Gefühl sprechen zu müssen. Es gibt nur sehr wenige Menschen, vielleicht sonst niemanden, neben denen ich längere Zeit schweigend sitzen kann und mich trotzdem wohl fühle. Es war kein peinliches Schweigen, sondern – ein Ausruhen.

Die Monate danach waren andere Menschen, die näher dran wohnten wichtiger, sie konnten mehr tun, besser da sein. Nach all diesen Jahren und vor allem den vielen Monaten, in denen wir fast täglich voneinander hörten und viele Widrigkeiten des Alltags gemeinsam lösten, fiel/fällt mir das schwer. Gewissheit – auch wenn sie bedrückend ist, macht mir weniger Angst als diese diffuse Ungewissheit, den Nebel aus Gedanken, die man nicht lüften kann.

Auf die Wahrheit, auch wenn sie noch so schwer ist, kann man sich einstellen, Ahnungen dagegen schweben nur wie eine dunkle Wolke über einem und dirigieren die Gefühle kreuz und quer durch den Nebelwald.

Die Augen verschließen, ich war bemüht, dass nie zu tun, ob mir das immer gelungen ist, kann ich allein nicht beurteilen. Vor manchen Tatsachen habe ich sie vielleicht verschlossen, weil mich sonst der Mut verloren hätte.

Gern wäre ich auch in den letzten Monaten da gewesen, hätte etwas dafür gegeben mich nützlich zu machen, nicht nur aus der Ferne, sondern mit Blicken und Taten.

Ein Gespräch, ein Blick, die Antwort auf offene Fragen ich finde keine Worte, die beschreiben, wie viel mir das bedeuten würde.

Ich bin mir bewusst, dass es viele Menschen gibt, die eine ähnliche Geschichte erzählen könnten, das relativiert die eigene Wichtigkeit und lässt mich auf dem Boden der Erkenntnis bleiben, dass ich nur eins von vielen kleinen Lichtern bin, auch wenn ich für mich selbst angefangen habe, über mich hinaus zu leuchten.

Das sind alles nur Ausschnitte aus den vielleicht wichtigsten Jahren meines Lebens, die mich gewandelt haben, mich aufgeweckt.

Dazu gehören auch Irrungen und Wirrungen, Verwicklungen und Auszeiten, Sorgen, Ängste, Probleme, Vertrauen ebenso wie Missverständnisse und vieles, vieles, vieles, was hier nicht her gehört.

Das ist ganz, ganz sicher nicht das letzte Wort – ein Kapitel wartet auch noch darauf, dass ich es aufschlage … wenn ich mich stark genug dafür fühle.

Das Meer.

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Auftrag für morgen

Ich muss mir unbedingt mehr Farbe kaufen. Make up und so´n Zeug. Die Leute gucken einen genauer an, als ich dachte. Seufz.

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