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Archive for Februar 2009

Samstagabend

Endlich mal wieder raus aus der Bude.

Zuerst ins Steakhouse – das beste überhaupt. Kein Fisch, kein Schnickschnack, nur ein Steak, ein prima Salat, ein Bier. Super. Und nudeldickesatt.

Anschließend ins Kino. Dazu muss man mal sagen. Wir kommen umsonst ins Cinemaxx durch eine Premiumkarte des Sponors unseres Sportvereins. Natürlich nur für very…wichtige Leute, nee, is schon klar :-).  Is der Ingenieur ja, der ist ja mehr in der Halle als zu Hause und wenn er dann mal da ist, muss er mit mir ins Kino.

Heute mal nichts dramatisches, nichts zum Nachdenken, sondern nur so, zum Hin- und weggucken.

Der JA-Sager.

War super lustig ohne mich zu nerven, ziemlich chaotisch, durch Jim Carrey aber auch schon wieder auf gewisse Weise charmant und wenn wir mal genauer überlegen – wir sagen vielleicht wirklich hin und wieder mal zu selten Ja, wo wir es eigentlich könnten.
Wenn man mal drüber nachdenkt, manchmal würden sicher merkwürdige Dinge geschehen, wenn wir plötzlich ja sagen würden, zu was auch immer – und vielleicht – wär´s ja gar nicht schlecht. 🙂

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Um Menschen und Lebensumstände zu verstehen, hilft es manchmal, wenn man sich die Brille des Gegenübers aufsetzt und die Welt durch seine Brille sieht.

Ich hatte in den letzten Jahren immer wieder Gelegenheit das zu üben.
Sicher ist es wichtig eine eigene Meinung zu haben und dafür auch einzustehen, immer dann wenn es aber um zwischenmenschliche Beziehungen geht und darum, miteinander auszukommen, muss man andere Meinungen zumindest zulassen. Man muss dabei nicht immer auf einen Nenner kommen, es reicht oft schon, wenn man sagt, „Aus Deiner Sicht verstehe ich Dich, aber ich mache es dennoch anders.“

Wie oft habe ich die letzten Jahre Gespräche mit der Sonnensterntochter geführt, die sich täglich über etwas oder jemanden aufgeregt hat. Und ich habe immer Gegenfragen gestellt.

„Weißt Du warum er/sie so reagiert hat? Was könnte der Grund dafür sein? Wie hast Du Dich denn verhalten? Kann es sein, dass er/sie unter Streß stand, schlecht gelaunt war oder sich angegriffen fühlte?“

Meine Sonnensterntochter war dann nicht immer so sonnig, oft war sie aufbrausend, weil ich ihr nicht gleich Recht gab, sondern auch die „nicht anwesenden Übeltäter“ mit einbezog.

Heute sagt sie, die Gespräche damals waren toll, sie hätte so viel gelernt und könnte heute ganz anders mit Konflikten umgehen und auch für ihren Beruf wäre das nützlich, wenn sie sich in die Kinder hineinversetzen muss, warum sie so oder anders reagieren.

Einfach ist das nicht. Vor allem, wenn man in keiner reinen Sach-, sondern persönlichen Beziehung steckt und eine andere Sichtweise die eigenen Gefühle verletzt – das muss gar nicht absichtlich sein, aber wenn es geschieht, kann man die Dinge manchmal nicht mehr neutral und objektiv sehen, dann zählt dass, was man fühlt und da ist es gut, wenn dann wieder der andere sich mal die Brille nimmt und durchschaut, was man selbst sieht.
Nur so können wir etwas lernen über die Sichtweise des anderen und eine erweiterte Sicht kann nie schaden.

Heute stand ich sachlich außen vor, hörte mir eine kleine Empörung an und konnte das sehr gut verstehen, auf ihre Weise hatte sie Recht mit allem was sie sagte und sich aufregte. Aber ich bin mir ganz sicher, auch die andere Seite hat Recht, aus einer ganz eigenen Sicht.
In so einem Fall kann man nur versuchen zu beschwichtigen, weil jeder aus der Situation heraus völlig verständlich reagiert hat und das auch richtig so ist und es gibt nur die Möglichkeit beide Sichtweisen für sich zu akzeptieren ohne einen von beiden in Unrecht zu setzen.

Das ist schon immer wieder aufs Neue eine spannende Geschichte zwischen den Menschen und ich würde mir manchmal wünschen, dass wir uns mehr Mühe geben damit, den anderen zu verstehen und nicht immer nur auf das eigene Recht zu bestehen.
Und niemals sollte man sich dazu verleiten lassen, sich ein Bild über einen Menschen zu machen, den man nur vom Hören-Sagen kennt. Machen wir uns doch lieber die Mühe, die Menschen kennen zu lernen, über die wir etwas wissen möchten.

In diesem Sinne – seid nett zueinander. 🙂

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Solange ich nur mit halber Kraft laufe, habe ich relativ viel Zeit. Zeit für alles andere. Heute bin ich in Erinnerungen versunken. Habe auf Disketten, CD-Roms und meiner Festplatte gestöbert. Bin an Texten hängen gelieben, habe Fotos wieder entdeckt, aber auch Bilder vor dem inneren Auge auferstehen lassen.

Kleine und große Episoden sind wieder lebendig geworden. Manchmal waren es nur kleine Schnipsel, die einen Moment so mit Leben gefüllt haben, der schon Jahre zurück liegt.

Auch ein Liedtext fiel mir dabei in die Hände – den ich gesungen auf einer der alten Cassetten bekommen habe. Ich muss jetzt nur noch die richtige Cassette finden…

bei you tube gibt es leider nur diese eine Version. Ein Lied das noch heute beruhigen kann 🙂

Ich habe selbst auch noch ein Lieblingslied der Prinzen, auch wenn mich mit der Band sonst nichts verbindet, aber dieses Lied hat mir immer gefallen, wenn der Tag mal grau ist, steige ich in mein Raumschiff und fliege davon 😉

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Verschlafen

Ich kann mich grade nicht so aufraffen zum Schreiben. Bin doch noch viel müde und mir fehlt die Konzentration.

Habt einen schönen Abend.

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In den letzten Tagen des Jahres 2008 reiste ich nach Kopenhagen – um an einer Beerdigung teilzunehmen.

Ich war zuvor mindestens 10 Jahre nicht mehr dort, … es gab immer Gründe… und nun, da wir der winzige Restteil der Familie meiner Cousine sind, sollten wir ganz nach vorn in die erste Reihe. Ich habe nichts von allem verstanden, weil alles auf dänisch stattfand und war meinen Gedanken überlassen – die weiter reisten…

Und ich fragte mich, nicht zum ersten Mal, aber an diesem Tag mit besonderer Intensität, warum besuchen wir nicht die Menschen, wenn sie leben? Das ist doch so viel sinnvoller und so viel wichtiger, ihnen zu zeigen, dass wir da sind, nicht aus Pflicht, sondern, weil wir sie gern haben und Zeit mit ihnen verbringen möchten.

Mit diesen Gedanken fuhr ich wieder nach Hause, entschlossener denn je, einen Besuch zu machen und –
bekam eine Absage (nicht nur eine).
Das ist nicht so einfach. Ich muss das für mich noch immer verarbeiten und habe dabei mal gute und mal ganz schlechte Tage.

Oft lese ich jetzt etwas und möchte darauf reagieren und gehe dann doch innerlich wieder einen Schritt zurück, weil ich nicht stören will.
Einem Menschen die Hand geben wollen, ihn ansehen, mit ihm reden, zuhören –  miteinander sein. Mir würde das so viel bedeuten – aber,  es müsste beiden gut tun, sonst hat es keinen Wert.

So bleiben die Gedanken. Sie sind frei und reisen – still für sich ohne zu stören.

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Hühnersuppe

In Filmen oder Romanen tauchen ja immer gerne gute Geister auf, die den Erkrankten eine kräftigende Hühnersuppe kochen, wobei mir der Zusammenhang noch immer nicht klar ist, warum hilft Hühnersuppe sowohl gegen Erkältung als auch bei Bauch- und Herzschmerz?

Ich jedenfalls hab sowas nicht und alleine schon der Gedanke so ein Wabbelhuhn im Wasser kochen zu haben, lässt mich wieder schütteln.

Ich habe also ein Problem, ich mag grad das ein oder andere nicht. Die Putenpfanne, ein Lieblingsgericht der ganzen Familie, hat gestern abend beim Zubereiten in der Küche gestunken – fand ich.
Ich wollte lieber Schokoladenpudding. Hatten wir aber nicht. Hm. Alternativ wäre noch Grießpudding gegangen, den hatten wir aber auch nicht. Die bestellte Pizza am Vorabend mochte ich nur in kaltem Zustand und Häppchenweise.
Dann verlangte ich nach einer Schüssel Eis.

Der Student schaute mich komisch an.  „Schwanger?“

„Hast Du n´Knall? Guck mal auf n´Tacho!“

Erwachsene Söhne können so doof sein. 😉

Heute morgen schaute die Sonnensterntochter auf den geschmolzenen Eisbrei vom Vorabend

„Hat es nicht geschmeckt, Mama?“

„Doch.“

„Du hast Dir nur wieder zuviel genommen, hm?“

Wenn die Kinder einen mit den eigenen Sprüchen überholen wird man wirklich alt.

Nach dem Arztbesuch, der einigermaßen glimpflich verlief, er schaute sich die Patientin, die ja nicht „seine Stammpatientin“, sondern als Notfall kam, im Computer an und las die Diagnose aus der Krankenakte. Ich brauchte nur noch mit dem Kopf nicken. Kurzes Abhorchen.  „Da brauchen Sie Antibiotika, das klingt nicht gut.“  Schlau ist der auch noch.

Anschließend bin ich also einkaufen gegangen. Schokopudding mit Sahne, Vanillepudding mit Schokosoße, Grießpudding mit Erdbeeren, was weiß ich denn, wonach mir heute abend der Sinn steht?
Jedenfalls muss es was weiches sein, ohne viel kauen, der Kiefer hustet auch.

Nudeln fand ich auch ganz nett, aber schon das Durchstreifen des riesigen Nudelangebots war mir zu anstrengend, dann noch die Vorstellung eine Soße dazu kochen zu müssen, hat mich völlig aus der Spur und mitten in die Fertigkostabteilung gebracht.
Und da konnte ich mich nicht entscheiden, weil mein Magen nach 4 Tagen auf dem Nullpunkt hängt. Also Gemüse auf Penne. Penne mit Gorgonzola und Tortellini a la Panna – alles meins. Mal sehen, was davon ich wirklich essen mag. Das ist noch nicht raus.
Und für heute abend Salzbrezel zum Aufbacken.

Okay. Hühnersuppe ist was anderes, das weiß ich auch. 😉

Aber dafür stand dann meine Mutter mit frisch gemachtem Kartoffelsalat vor der Tür und nahm im Tausch die Bügelwäsche mit.
… „Und wenn sonst was ist, Du musst auch mal Bescheid sagen, Kind. Ich bin doch noch fit.“

„Ja, Mama, Du bist auch erst 80, das vergess ich immer.“

(Nächstes Mal, wenn die Treppe geschrubbt werden muss, sag ich Dir Bescheid.) *kopf-nick* und Rosenmontagsstrauß geschwenkt.

Ich leg mich mal wieder, das Antibiotikum macht mich ganz übermütig.

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Termin

Ich habe also einen Termin beim Doc und wie mein Glück es immer so will, beim unbeliebtesten der Praxis.
Was will man auch von einem Arzt erwarten, der Zorn heißt? Er macht seinem Namen in der Regel alle Ehre und er wird es mich wissen lassen, was ich ihm zumute, wenn er mich abhorchen muss, möglicherweise fällt er dabei taub nach hinten auf den Rücken.

Patienten die am Montagmorgen die Praxis mit ihren Viren verseuchen und ihm auch noch die Mittagspause verkürzen, weil sie ja „spontan“ kommen, sind sowieso eine Zumutung.

So gesehen. I froi mi.

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