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Archive for April 2009

Fallen lassen

Wir alle brauchen hin und wieder Oasen in die wir uns zurückziehen können, um wieder Kraft zu schöpfen für die Herausforderungen des Lebens.

Mir geht es gerade gut. Ich bin mir all der guten Dinge in meinem Leben bewusst und dankbar dafür, auch wenn die Gefühle mal hoch und nieder gehen, das gehört wohl dazu, wofür haben wir sonst ein Herz?

Eine Freundin braucht gerade eine Kraftreserve.  Ich weiß nicht, ob ich ihr die geben kann, aber ich versuche es mit diesem Lied.
Wichtig ist, immer wieder zu sich selbst zurück zu kehren. Nur dann können wir geben! Pass auf Dich auf.

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Vorsicht Kamera

Spieglein, Spieglein an der Wand …

Meine hängen immer so günstig, dass ich mich höchstens vom Haaransatz bis zum Kinn betrachten kann und der Lichteinfall die Falten verwischt.

Kameras sind da ja ehrlicher. Seufz. Die zeigen all das, was ich nicht sehen mag. Nur manchmal gibt es Ausnahmen, wenn mich jemand in einem ruhigen, unbeobachtet geglaubten Moment erwischt, in dem ich selbst beobachte und doch bei mir bin, darüber kann ich mich dann freuen und solche Fotos gibt es erfreulicherweise auch immer mal wieder. 🙂

Wenn mir aber die Kamera bewusst wird, kenn ich mich selbst nicht mehr wieder und wenn sie dann noch Töne aufnimmt, könnte ich im Erdboden versinken und winde mich bei jedem Wort.

Manchmal allerdings ist es gut, wenn man sich nicht nur vom verwischten Spiegelbild täuschen lässt, sondern der Wahrheit ins Gesicht schaut.
Ich hab nur grad keine innere Ruhe, Gelassenheit und Zeit, mich um das Projekt „ich“ zu kümmern.  Kleiner bedauerlicher Seufzer. Ihr müsst mich also so nehmen, wie ich bin, ich versuch das auch und hoffe immer auf die inneren Werte 🙂 .

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Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminza Efraimstochter Langstrumpf wird heute 65 und ich hoffe sie geht nicht in Rente sondern begeistert auch in Zukunft noch viele Generationen von Kindern mit ihren Abenteuern, die vor allen Dingen vor Fantasie und Unbekümmertheit strotzen.

Sie war übermütig, mutig und zuweilen auch frech, hat die Erwachsenenwelt aber in erfrischender Weise an der Nase herum geführt.
Ich mochte Pippi immer, obwohl ich eher das Gegenteil von ihr bin, aber Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an, schließlich war Pippi auch mit der braven Annika und ihrem Bruder befreundet.

Vor Jahren habe ich die Sonnensterntochter mal als Pippi zum Schulkarneval geschickt und statt ihr so eine Kunstperücke zu besorgen, kam mir die Idee, ihre Haare rot zu färben. Farbe, die man nach drei Malen wieder heraus waschen kann. Hm. Super. Bei einem Kind von 10 Jahren, dass weißblonde, lange Haare hat, funktioniert das nicht ganz so. Karottenrot gefärbt waren sie ruckzuck, allerdings musste fast ein Jahr als Pippi-Verschnitt herum laufen, bis die Haare wieder hellblond vom Haupt flossen.
Nachbarn und Freunde fragten erstaunt nach „Und das hat Deine Mama erlaubt, dass Du Dir die Haare färbst?“

„Meine Mama hat sie selbst gefärbt“! war dann ihre Antwort, worauf alle verstummten.

Eine meiner Heldentaten bei der ich mir gar nichts gedacht habe. 😀

Immerhin war die Sonnensterntochter für spätere Zeiten kuriert, während um sie herum alles färbt, bleibt sie bei blond und hat seither kein Bedürfnis mehr nach einem Farbwechsel. 🙂

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Gute Nacht

Ich hätte gerne noch ein schönes Musikvideo zum Tagesabschluss eingestellt, aber ich konnte mich nicht entscheiden. Dass passende war irgendwie nicht dabei heute. Also geht´s ohne Musik schlafen.

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Es gibt Tage im Leben, die sind anders als andere. An ihnen passiert mehr als an anderen und immer wenn es wichtig ist, passiert es an diesem Tag.

24. April 1996  Der Umschlag von Viva erreichte mich, mit den Antworten auf meine Brieffreundschaftsanzeige. Darunter der erste Brief von Alf, den ich noch am gleichen Tag beantworte, der am 25.4. bei ankommt.

Dazwischen jede Menge Hochs und Tiefs ohne bestimmte Daten.

24. April 2004  Meine große Operation, bei der ich vorher nicht wusste, ob ich hinterher wieder werde laufen können. Verschiedene Chefärzte hatten mir unterschiedliche Aussagen gegeben, bis ich in der Endoklinik operiert wurde. Gut gegangen. Seit 5 Jahren lebe ich mit einem künstlichen Gelenk und ich weiß heute, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, schmerzfrei laufen zu können. Ich genieße jeden Tag.

24. April 2008 Alfs Zusammenbruch. Wir telefonierten vormittags. Ich weiß noch, dass ich im Flur auf der Treppe saß, mit den Füßen am Treppengeländer und dem Kopf in der Ecke an die Wand gelehnt. Beruhigende Worte allein helfen nicht mehr, wir sind auf der Suche nach einem Arzt. Die Ereignisse an diesem Tag überschlugen sich.
Danach wurde alles anders – auch für mich.

Und auch in diesem Jahr war es wieder der 24. April, der ein besonderer Tag war. Es war gut sich auf den Weg zu machen. 🙂

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Zurzeit bin ich ja recht reiselustig, wobei ich an diesem Wochenende wieder mit der Bahn unterwegs war, das gibt noch mal den besonderen Erlebniskick obendrauf 🙂 .

Schön mal alle Leute zu sehen und erleben, die ich bisher nur mit Namen kannte, einigen von ih100_28782nen seit Jahren.

Auf Pe und die Kinder hatte ich mich auch schon gefreut, besonders auch Luna Mae, ob das beiderseitig war ist noch nicht ganz raus, das müssen wir noch erforschen 😉 .
Der Tag war sonnig, unkompliziert, offen und im Großen und Ganzen wohl so, wie Alf sich das gewünscht hat.
Und das Banner aus LE war auch klasse, wirklich.

Über Menschen habe ich wieder viel gelernt. Dass wir alle Individualisten sind und man schauen muss, trotzdem etwas Gemeinsames daraus zu machen. Auch das ist gelungen, denke ich.  🙂

Ich könnte natürlich noch so manches schreiben – aber – will ich das? 🙂

Vielleicht lieber von kleinen Hindernissen am Wegesrand, die mehr unterhaltend als tiefsinnig sind. 😉

Dass es zum Beispiel ratsam ist, sich die Adresse zu merken, wenn man eine fremde Wohnung verlässt und dorthin zurückkehren will. Die Idee kam mir leider erst, als ich um 21.30 Uhr an der Haltestelle auf dem Bär stand und erstens nicht wusste, ob mein Weg links oder rechts von der Haltestelle liegt und zweitens auch nicht den Hauch einer Idee hatte, wie die Straße hieß, in der ich zwei Tage nächtigte.
Bevor ich mich damit abfand auf einer „Ziegen-Wiese“ zu nächtigen, an der ich entlang kam, rief ich doch lieber das einzige erreichbare Handy von Dennis an, der wusste die Adresse zwar auch nicht, unterhielt mich aber so lange, bis ich durch hin und zurück und wieder her laufen endlich das einzige „Merkmal“ – den Kiosk an der Ecke fand und da war dann auch die Wohnung nicht mehr weit. Danke Dennis, war ein spannender Abend 😉 .

Anschließend war dann PE spurlos verschwunden – auch das konnten wir klären, auf dem Weg zu mir hatte sie sich noch „verquatscht“, was nicht soooo schwer vorstellbar ist, wenn man PE kennt 😉 , aber man weiß ja nie und ich hatte gleich mehrere Fantasiegeschichten vor Augen, was auf dem Weg alles passiert sein könnte. Darin bin ich richtig gut und weil das beim ersten Mal schon so gut geklappt hat, hab ich Dennis gleich noch mal „beschäftigt“.

Auf der Rückfahrt von Dülken nach Hamburg begann dann ein neues Kapitel, mein Zug wurde mit mindestens 10 Minuten Verspätung gemeldet, da ich in Düsseldorf nur 8 Minuten zum Umsteigen hatte, war´s das dann schon.
Als dann endlich ein Zug kam, gab es weder eine Durchsage, noch eine Anzeige noch stand ein Vermerk am Zug, wohin er fahren würde und ob das meiner war.
Ich stieg trotzdem ein, mit der spannenden Frage, wann ich wo landen würde – kam dann aber tatsächlich in Düsseldorf an und sah nach einem kurzen Spurt nur noch die Rücklichter meines IC´s nach Hamburg.

Am Infostand wusste man aber Rat, der nächste Zug fuhr eine Stunde später und Dank einer Bescheinigung konnte ich den auch mit „meiner“ Fahrkarte nutzen.

Ende gut alles gut.  Ich bin wieder zu Hause. 🙂

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Es fällt mir ja immer noch schwer auf neue Dinge zuzugehen und doch versuche ich es immer wieder,  sonst würde das Leben ja zum Stillstand kommen, wenn man sich nicht bewegt :-).
So bin ich gestern also wieder in den Zug geklettert. Bei meiner Größe und meinem Gepäck ist so ein Einsteigen in den Zug schon wie eine kleine Bergbesteigung. 🙂

Der Intercity war nicht besonders komfortabel, noch dazu hatte ich nur einen Platz in einem Abteil, statt im Großraumwagen, da sitzt man schon sehr eng aufeinander und ich war mal wieder heilfroh, einen Platz am Gang gewählt zu haben, so fühlte ich mich nicht ganz so eingeengt.
Ansonsten lief aber alles reibungslos.

Und heute gehts dann zum ersten Limettencrocket. 🙂

Ich werde da nicht die Heldin des Tages sein. Ein Hund soll auch kommen, habe ich gehört … mal schauen. Ich lass das mal alles auf mich zukommen.

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