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Archive for Januar 2010

Alstereismärchen

Neben den Unbequemlichkeiten die uns dieser Winter sicher auch beschert, gibt es aber auch viele Schönheiten und Vergnügungen zu genießen.

So ist in Hamburg nach vielen Jahren die Alster endlich mal wieder zugefroren und es gab schon seit Tagen ein großes Bohai in den Medien, ob es denn nun ein Alster-Eis-Vergnügen gibt oder nicht. Dazu gehört eine offizielle Freigabe der Umweltbehörde und die Genehmigung auf der Alster Glühwein- und Bratwurststände aufzubauen.
Das bedeutet aber auch, dass möglicherweise gleich Hunderttausende auf die Alster strömen, was die Eisdecke, die immerhin knapp 20cm dick ist, stark belasten würde und –  die Unvernunft der Menschen mit einkalkuliert – durchaus zu möglichen Einbrüchen an nicht vorhersebaren Stellen führen könnte.

Wie hoch die Wahrscheinlichkeit eines Einbruchs tatsächlich wäre, kann niemand mit Bestimmtheit sagen, aber die Menschenmassen die heutzutage zu jeder Art von Event strömen stellen zumindest ein Restrisiko da, das die Behörde nicht verantworten wollte.

So darf nun also jeder „auf eigene Gefahr“ auf und über die Außenalster laufen und auch ohne Freßbuden tummeln sich Tausende Hamburger und Touristen auf dem gefrorenen Wasser mitten in der Stadt.

Auch wir haben es uns nicht nehmen lassen und es war ein zauberhafter Ausblick, der uns erwartete. Diese riesige weite Fläche mitten in der Großstadt, dick zugefroren und schneebedeckt, weil es in der Nacht zu Samstag wieder kräftig geschneit hat. Menschen die kreuz und quer über das Eis liefen, dazwischen Hunde, Schlitten, Kinder und über allem dieser typische Winterhimmel, den ich so mag. In fahles Licht getauchte Wolkenschichten, die von dunkelgrau bis leicht rosa gefärbt waren, dazwischen ein kalter blauer Himmel und die Sonne, die ihr gleißendes Licht auf den weißen Schnee warf.
Die Kälte im Gesicht war nicht beißend, sondern winterlich klar und wohltuend und so bin ich immer wieder stehen geblieben, mich um die eigene Achse drehend, um das ganze Panorama unserer Stadt zu genießen.

Ich fand es viel „natürlicher“ so ohne Buden auf dem Eis. Manch einer hatte sich eine Thermoskanne mit Heißgetränken mitgenommen, allgemein herrschte gute Stimmung aber mit Ausnahme der vereinzelten Ausschankbuden am Ufer gab es keinen allzu großes Menschenandrang, was ich als ausgesprochen angenehm empfand.
So kann es gerne noch ein paar Tage bleiben. Und die Hamburger wissen ihre Stadt zu genießen und nutzen jede Gelegenheit dazu!

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Mein Glaube an Übersinnliches ist begrenzt.  Ich habe zwar die Hoffnung und einen vagen Glauben, dass es irgendwann, irgendwo weitergeht, mache mir aber keine Vorstellung davon wie.
Meine sonst so realistische Mutter sieht das inzwischen anders. Schon oft hat sie mir in den letzten vier Jahren von „Zeichen“ berichtet, die sie in bestimmten Momenten erreichten und ihr den Weg wieder ebneten, den sie gehen soll. Wenn sie nachts angstvoll erwachte, spürte sie ihn ganz deutlich neben sich, wie er beruhigend auf sie einwirkte, obwohl sie gleichzeitig wusste, dass er ja nicht mehr da ist.
In anderen Momenten klingelte genau dann das Telefon oder es kam unangekündigter Besuch, wenn sie einen Tiefpunkt hatte und jedesmal verstand sie es als einen „Gruß“.
In den letzten Wochen beschäftigt sie sich sehr mit einer Wohnungsveränderung – sie muss sich dafür räumlich verkleinern, noch einmal neu einrichten, zuvor ausmisten und aufräumen. Obwohl sie keine finanziellen Mangel leidet, macht sie sich Gedanken über all die Neuanschaffungen.

Mit dem Aufräumen hat sie schon begonnen und da stand ganz am Anfang – heute – ein Schrank auf dem Plan, der meinem Vater „gehörte“. Bisher hat sie nie daran gerührt, was er dort mit der Zeit alles angesammelt hatte. Zwischen allem fand sie heute eine kleine ganz unscheinbare, dünne,  schwarze Mappe,  darin – in zwanzig 50 Euro Scheinen = 1000 Euro. Die dort seit Jahren liegen.
Nachdem sie sich gesammelt hatte, weiß sie, wie sie das Geld verwendet, sie wird sich eine neue, kleinere Couch kaufen für ihr in naher oder ferner Zukunft „neues Zuhause“ und sie sieht es als Geschenk meines Vaters – ihres Mannes. Muss ich noch erwähnen, dass meine Mutter mittlerweile nicht mehr an Zufälle glaubt, sondern an Bestimmung?
Ich finde diese Geschichte so hinreißend und meine eigenen Erfahrungen der letzten Monate lassen mich auch nicht mehr alles bezweifeln, mache Dinge sollen wohl so sein…

So hatte ich vor ein paar Wochen das sichere Gefühl, dass der Weltenbummler ganz in der Nähe wäre, für einen Moment war es, als würde er direkt hinter mir stehen. Ein bemerkenswerter Augenblick – der nach einer Weile verging.
Ich hatte das Bedürfnis Musik zu hören, stand auf, um eine CD einzulegen, was nur sehr selten geschieht und bemerkte bei dieser Gelegenheit, dass das Radio ganz, ganz leise und von mir unbemerkt noch vor sich hinspielte. Ich hörte Jubel und Live-Stimmung und statt sofort auszuschalten und zum CD-Player zu gehen, stellte ich das Radio lauter und merkte schnell, dass es ein Konzertmitschnitt war. Ich horchte einige Sekunden und konnte nicht glauben, was ich hörte, es war ein Robbie Williams Konzert, der absolute Megastar für den Weltenbummler, sein Lieblingsentertainer. Das war ein unglaubliches Gefühl, weil ich davon überzeugt bin, es war kein Zufall, es sollte genau so geschehen.

Von solchen Momenten gibt es mehr in den letzten Monaten und zusammen mit den Geschichten anderer wird daraus ein Bild, dass mir Hoffnung macht, dass es nicht nur Gerede ist, sondern wahr, dass wir die Verbindung auch nach dem Leben nicht verlieren. Man darf sie nicht erwarten, sie kommen immer dann, wenn wir gar nicht damit rechnen.

Mein Gefühl für diese andere Welt hat sich verändert, sie ist weniger fremd und abschreckend.

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In Zeiten des Jugendwahns kann das Älterwerden schon zu einer Sinnkrise führen, die sich aber mit gesundem Menschenverstand und einer guten Portion Humor sicher überwinden lässt.

Meinen 30. Geburtstag mochte ich damals gar nicht feiern und habe ihn ausfallen lassen. Dieses Alter wusste ich erst viel später – rückblickend – zu schätzen.

Den 40. ten habe ich dafür mit Pauken und Trompeten gefeiert und dachte mir, wenn ich es schon nicht verhindern kann, dann will ich wenigstens ein rauschendes Fest in Erinnerung behalten. Eine gute Entscheidung, die mir die 4 vor der 0 etwas versüßt hat und wenn man den Sprung erstmal geschafft hat, geht ja ohnehin alles wie von selbst weiter. Zwar gab es in diesen Jahren schon einige tiefe Einschnitte, aber man lernt das Leben zu begreifen und Ereignisse werden bewusster wahrgenommen.

Seit einiger Zeit touren wir nun alle paar Wochen zu einem 50. Geburtstag und ich frage mich, wo ist die Zeit geblieben, der 40.te ist noch in so guter Erinnerung, da werden die ersten im Freundeskreis schon 50 und da wir nur wenige Jahre auseinander liegen, haben wir auch diese Hürde bald alle übersprungen.
Und obwohl die Erfahrung schon gelehrt hat, dass auch diese 50 nur eine Zahl ist und wir doch die bleiben, die wir immer waren, nur mit ein paar Falten mehr im Gesicht und an Lebenserfahrung reicher, ist sie mir noch nicht so ganz sympathisch. Klar denkt man auch schon mal an die Zipperlein, die dieses Jahrzehnt so mit sich bringen wird. Ohne Brille kann kaum noch einer von uns lesen, mal sind´s die Zähne, mal das Kreuz …  aber dem gegenüber steht so viel Energie und Lebenskraft mit der wir uns auf die wesentlichen Dinge im Leben konzentrieren kann.

Wenn das so einfach wäre…

50 – das bedeutet auch, man liegt genau in der Mitte zwischen den Generationen. Die eigenen Eltern sind nun schon betagter, die Kräfte lassen nach und man hat einen Ausblick auf die eigene Zukunft, auch wenn sie noch in weiter Ferne zu liegen scheint. Der Auseinandersetzung mit den Problemen des Alters können wir nicht ausweichen, sondern müssen helfend und verantwortlich zur Seite stehen, wenn wir gebraucht werden und dabei manchmal auch unangenehme Entscheidungen treffen.

So beschäftigt sich meine Mutter gerade mit dem Gedanken in eine kleinere, seniorengerechte Wohnung zu ziehen – was ihr mit 81 Jahren sehr schwer fällt. Sie fühlt sich noch zu fit, um „abzusteigen“ wie sie es nennt, aber einige äußere Umstände haben diesen Gedanken in greifbare Nähe gerückt und vielleicht steht ein Umzug schneller bevor, als wir alle denken. Ob ich da immer den richtigen Rat zur Hand haben werde, bleibt abzuwarten, noch kann ich mich nicht wirklich in diese Situation hinein versetzen, ich kann nur „ahnen“, wie sich diese Veränderung im Leben eines alten Menschen auswirkt.
50 Jahre bedeutet aber auch, dass die Erinnerung an die eigene Jugend noch sehr lebendig ist und das was unsere Kinder heute erleben und erfahren, haben wir vor Jahren selbst durchlebt.  Die gemachte Erfahrung macht es mir leichter auf Veränderungen zu reagieren. So haben der Student und seine Verlobte in dieser Woche die Zusage für ihre erste eigene Wohnung bekommen. Ich freue mich so für sie. Auch wenn ich weiß, dass es mir noch schwer fallen wird den „Großen“ gehen zu lassen und nur noch zu Besuch zu empfangen, so ist doch die Erinnerung an den eigenen Auszug vor fast 30 Jahren noch so lebendig, dass ich ihn mit Freuden bei den Plänen für den Auszug unterstütze, natürlich nicht ohne vorher zu fragen, ob sie dieses und jenes auch leiden mögen und haben möchten…

Es steht also noch ein Umzug bevor und alles was man bis dahin regeln muss und wir als mittlere Generation stehen mittendrin. Noch kräftig genug die Sorgen und Nöte der Alten mit aufzufangen und erfahren genug, um den Jungen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.
Dazwischen gibt es dann noch so manches Liebesgeplänkel mit der nur unwesentlich jüngeren Tochter, die uns im Gegensatz zur Ruhe ihres Bruders  mit den Aufs und Abs einer sehr unruhigen Beziehung alle auf Trab hält.
Ein halbes Jahrhundert Leben und doch stehen noch so viele Herausforderungen auf der Tagesordnung. Manchmal möchte ich das alles von mir schieben und wünsche mir wieder mehr Zeit für uns, kann mir aber gut vorstellen, dass man sich später nach dieser aktiven Lebenszeit mal zurücksehnt.

Worauf ich mich freue ist die Zeit, die wir schon seit unserer Jugend und hoffentlich auch noch sehr viel später,  mit unseren Freunden verbringen. Freunde, die schon unsere Trauzeugen waren, später die Paten unserer Kinder und die uns das ganze Leben begleiten und davon haben wir nicht wenige.
So gesehen ist das Schlimmste was mir an meinem 50. Geburtstag passieren kann, die „netten“ – Überraschungen, die mir die Freunde an so einem Tag bescheren. Aber bis es im Sommer soweit ist, bin ich auch darauf gut vorbereitet, schließlich habe ich schon auf einigen „runden“ Festen fleißig geübt.

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Nach und nach werden die Stimmen in der Stadt und auch außerhalb lauter, die sich für die geplante Schulreform in Hamburg einsetzen. Beinahe täglich erscheinen Stellungnahmen aus den unterschiedlichsten Richtungen,  für die Einführung der Primarschule. Auch die Mitglieder der Elternkammer sowie etliche Kreiselternräte haben bei einem Treffen, in der letzten Woche, Frau Goetsch den Rücken gestärkt, sie möge bloß keine faulen Kompromisse eingehen, die Elternvertreter plädieren für einen planmäßigen Start der Primarschule ab dem nächsten Schuljahr.

Die Vorschläge der WWL Initiative werden dagegen immer abstruser, würden sie umgesetzt ist das Chaos vorprogrammiert.

Zum jetzigen Zeitpunkt stehen also die Zeichen eher für eine Entscheidung durch einen Volksentscheid, der den Schulen allerdings eine große Planungsunsicherheit beschert.

Klar ist auch, dass wir die Monate und Wochen davor wahlkampfähnliche Verhältnisse auf den Straßen bekommen werden. Elternräte, Parteien, Verbände, Vereine, wir alle werden auf den Straßen für die Primarschule werben und das Feld nicht jenen überlassen, die die Zeichen der Zeit noch immer nicht verstehen wollen. Sehen wir mal, was am Ende dabei heraus kommt.

Dennoch halte ich dieses ganze Gerede für pure Zeitverschwendung, weil es den Blick vom Wesentlichen ablenkt. Wir müssen dringend und intensiv über die Inhalte reden und daran arbeiten.
Hier kann vielleicht der neu gegründete Verein „Chancen-fuer-alle“ konstruktive Impulse liefern und den Sachblick mehr auf die Inhalte und Rahmenbedingungen der Primarschule lenken.

War mir in diesem Zusammenhang noch Sorge bereitet, ist die große Stille um die Entwicklung der neuen Stadtteilschule. Immerhin wird es ab kommendem Schuljahr auch keine Gesamtschulen mehr geben und dass das so relativ unbeachtet vonstatten geht, irritiert mich und lässt Fragen aufkommen. Ebenfalls nach Konzepten und der Ausstattung der künftigen Stadtteilschule – auch das sollte Thema sein.

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Flaute

Ich habe wohl gerade meine persönliche Saure-Gurken-Zeiten zu fassen. Seit Tagen schon kämpfe ich mit Lustlosigkeit, kann mich nur schwer aufraffen wichtige Aufgaben in Angriff zu nehmen und vermisse selbst meinen sonstigen Schwung, um Dinge zu bewegen oder einfach nur den Tag zum Erfolg zu bringen. Stattdessen lasse ich ihn einfach ziehen und alles, was ich zustande bringe, geht mir schwer von der Hand.
Einzige Entschuldigung, die ich dagegen vorbringen kann, ist ein beinahe ständiges Schwindelgefühl. Im Ruhezustand wabert es nur beiläufig durch meinen Kopf, sobald ich den Kopf nach oben hebe, um etwas in den Schrank zu stellen, dreht sich alles für mehrere Sekunden.

Seufz. Erstmal soll ich zum Orthopäden. Schulter- und Nackenmuskulatur schmerzen auch ständig.

Dann kämpfe ich mit einer Stellungnahme, die ich abgeben muss und die mir sehr schwer fällt. Jemandem zu sagen, einer Redaktion gegenüber kund zu tun, dass ich von ihrer Arbeit momentan nicht viel halte, obwohl ich alle schon lange kenne und eine beinahe jahrzehntelange Verbundenheit emfpinde, ist mehr als unangenehm. Wenn ich gar nichts sage, wäre ich mir aber selbst untreu und das wäre auch nicht aufrichtig. Also muss ich genau überlegen, wie ich es vermittle, ob lang und ausführlich oder so kurz wie möglich ohne dabei zu unhöflich zu sein.
Manchmal ist es sehr unbequem ist, wenn man ehrlich ist und nicht die Fahne im Wind schwingt.

Alles in allem eine eher blöde Woche also.

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Endlich Winter

Jeden Morgen wenn ich aus dem Fenster schaue, freue ich mich über die weiße Pracht vor der Haustür.
Und die Kälte, wenn ich nach draußen trete und diese seltsame Stille, die mich umgibt.
Zugegeben, ich bin hier nicht zuständig für das Schneeräumen vor der Tür und kann meine begeisterten Augen locker über die unbequemen Seiten der Wetterfront hinwegschweifen lassen.
Obwohl mir das Autofahren nicht mehr so viel Spaß macht wie sonst, im Gegensatz zum Ingenieur drifte ich nicht so gerne quer durch die Kurven, sondern bevorzuge es in der Spur zu bleiben.

Aber die Vorteile des Winters überwiegen.  Noch.  🙂

Wie schön sich das Licht im Schnee bricht und die Landschaft zum Strahlen bringt.  Der Januar wirkt gleich freundlicher und heller, als würde er im grauen Einerlei fieser Regenwolken untergehen, wie in den Vorjahren so oft.

Daraus zu schließen, das Gerede um den Klimawandel ist reine Panikmache, wäre allerdings eine Torheit.

Ich denke eher so – was bin ich froh über den Anblick des Winters und wie traurig wäre es, wenn mir nachfolgende Generationen auf ähnliche Schneefreuden verzichten müssten.

Natürlich schlägt sich der Winter auch im Alltag nieder, was es damit auf sich hat, werde ich in den nächsten Tagen wieder einmal in einem Podcast festhalten. (Die Tonqualität auf der neuen Festplatte ist noch nicht optimal eingestellt)

Bis dahin – zieht euch warm an und seid froh darüber! 🙂

P.S. In einigen Teilen Deutschlands geht es wohl recht beschwerlich zu in diesen Tagen – da mag die Begeisterung dann nachlassen, vielleicht hilft die richtige Einstellung. Nicht gegen das Wetter kämpfen, sondern sich mit ihm arrangieren, mehr Zeit einplanen und Dinge die nicht machbar sind, verschieben.

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Das Jahr hat sich gebührend von mir verabschiedet. Am Silvestermorgen so gegen 11 Uhr, wir waren gerade mit unseren Einkäufen fertig und ich wollte nur mal kurz nach den Mails schauen – stellte ich fest, dass meine Festplatte dem Jahr 2009 mit unbekanntem Ziel schon mal vorausgegangen war – wohin auch immer.
Ein leerer Bildschirm starrte mich an und nichts zuckte mehr. Blitzschnell ging mir auf, was dort und möglicherweise „nur“ dort hinterlegt und gespeichert war. Zum Glück konnte ich das ganze Ausmaß nicht auf einmal erfassen und verdrängte manche Gedanken daran auch sofort.

Der Student traf erste Nothilfemaßnahmen, die aber nicht sehr hoffnungsfroh stimmten. Und ich fragte mich im Stillen, ob das Schicksal es so wollte und ich das Jahr 2010 vollkommen neu beginnen sollte.
Das hat dann zumindest nur halb geklappt.

Am Samstag kauften wir eine neue Festplatte, die mittlerweile installiert ist und für mich wichtige Programme waren zum Glück auch gesichert und laufen inzwischen wieder und auch viele andere Ornder und Dateien, Bilder und Texte, die für mich von Bedeutung waren hatte ich tatsächlich von Zeit zu Zeit gesichert. Nur das jetzt alles durcheinander ist und ich noch viel Zeit darauf verwenden muss, die einzelnen Datenträger zu sichten.

Das Jahr 2009 scheint aber unwiederbringlich verloren, darunter auch Vordrucke, Formulare, Steuer … na ja, wahrscheinlich nichts, was man nicht so lösen könnte, aber es bedeutet eine ganze Menge Arbeit, die sich zum Glück auf einen längeren Zeitraum aufteilt, da ich ja nicht alles auf einmal brauche.

Zwar liegt die alte Festplatte noch bei einem Freund auf dem Schreibtisch, aber ob sie dort wiederbelebt werden kann, wage ich zu bezweifeln. Ich versuche so hinzukommen, allerdings nicht ohne einen Funken Hoffnung, denn die soll man ja immer haben.

Einige Programme laufen noch nicht rund, einiges muss ich in den nächsten Tagen noch neu installieren… es gibt also viel zu tun.

Doch bevor ich es vergesse: Euch allen ein frohes Neues Jahr, machen wir das Beste daraus und hoffen auf das Beste. 🙂

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