Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘Alltag’ Category

Es liegt nun schon gut 10 Jahre zurück, seit ich mir eingestehen musste, dass die Buchstaben in der Zeitung einfach zu klein für meine Augen wurden und die Arme zu kurz.
Ich begleitete meinen Sohn zum Optiker, der einen Sehtest für den Führerschein machen musste und bestellte mir dann ganz nebenbei meine erste Lesebrille. Unauffällig mit ganz dünnem Rand.

Ein erhebendes Gefühl, wieder alles lesen zu können, aber wohin mit dem guten Stück für den Rest des Tages, wenn ich nicht mit Lesen beschäftigt war? Sie lag mehr oder weniger überall…. und nirgends.
Verkrümmelte sich in der Handtasche oder noch besser in Jackentaschen, die sie dann mit in die Waschmaschine nahmen…., ich setzte mich drauf, verlor sie im Auto, unter dem Sitz…., das ging nicht lange gut. Nach ungefähr einem Jahr war sie komplett verbogen und irgendwann ganz weg…
Dann kaufte ich mir die erste Lesebrille im Supermarkt und gleich noch eine zweite als Ersatz. Und ich gewöhnte mir an, die Brille nach Gebrauch hoch zu schieben, wo sie dann ihren Stammplatz bekam, auf dem Kopf gleichzeitig als Haarband. Das war/ist äußerst praktisch, sie ist immer zur Hand, wenn man sie braucht und eben so schnell wieder aus dem Weg.
Nach etwa 3 Monaten machte es das erste Mal „Knack“ auf meinem Kopf. Der Rahmen war gesprungen und das Glas saß nur noch locker in der Fassung. Der Ingenieur klebte den Rahmen. Dann verlor ich die Schrauben an den Bügeln, auch das konnte anfangs repariert werden. Länger als ein Jahr hielten die Brillen nie.

Mit der Zeit wurden die Augen auch schlechter, die Stärke musste erhöht werden. Im letzten Jahr plagte mich das Gewissen, dass diese ewigen Lupenbrillen aus dem Discounter der Gesundheit nicht unbedingt zuträglich sind und ich beschloss mir wieder mal eine Brille beim Optiker zu kaufen.
Der Sehtest ergab einen erheblichen Unterschied zwischen dem linken und dem rechten Auge, die Lesebrille wurde entsprechend angepasst und man empfahl mir das auf jeden Fall auch noch mal beim Augenarzt abzuklären.

Stolz trug ich die neue Brille in ihrem Etui nach Hause und ging sehr sorgfältig mit ihr um – das bedeutete auch, sie nicht mehr ständig auf den Kopf zu schieben, um den Rahmen nicht zu beschädigen. Sicherheitshalber hatte ich mich für ein Metallgestell entschieden, dass robuster ist, als andere Fassungen. Nun tauchte wieder das Problem des Aufenthaltsortes der Brille auf.

Eine schweißtreibende Angelegenheit, aber ich ließ mich nicht entmutigen.

Die Brille befand sich gut vier Monate in meinem Besitz. Es war an einem regnerischen Sonntagmorgen und ich fuhr mit dem Rad zum Brötchen holen. Die Brille schob ich in die Jackentasche, um sie vor dem Regen zu schonen – ohne Brille fühle ich mich inzwischen unsicher, das Kleingeld im Portemonnaie lässt sich nicht mehr so gut auseinander halten…
Beim Bäcker kam ich aber dieses Mal ohne Lesehilfe aus. Wieder zu Hause, leerte ich gleich meine Jackentasche und stellte mit Schrecken fest….. keine Brille. Sofort bin ich den ganzen Weg zu Fuß abgelaufen, es war menschenleer auf der Straße und ungemütlich…, die Brille war unauffindbar auch eine Nachfrage beim Bäcker blieb erfolglos.

Seither habe ich wieder nur die Billigbrillen.

Auch ein Besuch beim Augenarzt ist bisher ausgeblieben. Die Ärzte in unserem Stadtteil haben alle einen schlechten Ruf und wenn man wirklich mal eine Empfehlung hat, bekommt man gleich am Empfang zu hören, dass leider keine neuen Patienten mehr aufgenommen werden können.
Gute Vorsätze allein reichen also nicht. Die Lesebrille ist und bleibt problematisch.

Werbeanzeigen

Read Full Post »

Frühlingslust

Nach diesem langen Winter macht die Entdeckung des Frühlings besondere Lust.

Täglich schaue ich in den Garten, wie weit die Knospen schon aus dem Boden schauen und hätte ich mehr Zeit, hätte ich wohl auch schon die ersten Pflanzaktionen gestartet, aber trotz einer gewissen Sehnsucht nach bunter Blütenpracht, bin ich was die Gärtnerei angeht doch eher ein „Spätzünder“.

Es gibt auch so vieles wieder neu zu entdecken. Ganz alltägliches. Gestern habe ich zum ersten Mal in diesem Jahr die Wäsche wieder auf der Terrasse getrocknet. Das Aufhängen hat richtig Spaß gemacht und die trockene Wäsche richtig so wunderbar, wenn sie in der Sonne getrocknet ist.
Heute waren wir dann nach laaanger Winterpause endlich wieder in der Heide zum Walken. Die Kondition ist schlecht, aber ich werde jetzt daran arbeiten. Ich bin geradezu erschrocken, wie steif ich in den letzten Monaten geworden bin, nur weil ich zu wenig an der frischen Luft war, viel Auto gefahren bin und immer nur kurze Wege absolviert habe.  Nun gibt es viel zu tun, um die Muskeln aus dem Winterschlaf zu schütteln und neu zu aktivieren.
Von nun an werden wir also hoffentlich wieder 2 x wöchentlich eine Stunde laufen und dann mal sehen, ob ich wieder in Schwung komme.

Die dritte Frühlingsfreude steht seit gestern im Schuppen. Ich habe ein neues Fahrrad!!!
Mein altes hab ich mir ja im vergangenen Oktober klauen lassen, weil ich Naivchen dachte, wenn das Rad in meinem Garten steht, weiß jeder, dass es mir gehört und ich brauche es nicht mehr anschließen 😮  .  Eines Abends hat sich dann aber doch einer ums Haus geschlichen. Ich war auch deshalb erstaunt, weil man das Rad von der Straße gar nicht sehen konnte. Da klärte mich der Ingenieur aber eines besseren auf. „Du kannst es nicht sehen, weil Du nicht über die Hecke schauen kannst. Die meisten anderen Leute können das aber“.  Hm, da hab ich also wohl deutlich zu kurz gedacht. 😉

Jedenfalls habe ich die Winterpause dazu genutzt fleißig zu sparen und jetzt habe ich ein nigelnagelneues silbernes 7-Gang Fahrrad und bin heute zum ersten Mal damit gekurvt. Abgesehen davon, dass ich keine Kondition habe, hat es total Spaß gemacht und ich freue mich auf viele Fahrradtouren (die ja nicht gleich 30 km weit sein müssen 😉 ).

Und Donnerstag oder Freitag werde ich Pflanzen besorgen.

So gibt es jeden Tag etwas Neues zu entdecken. Das Eiscafe lockt auch schon wieder…

Ist das nicht toll, dass die Jahreszeiten immer wieder kommen und doch jedes Jahr aufs neue abwechslungsreich und spannend sind? Ich freue mich auf so viele kleine Dinge und plane als nächstes ein kleines Osterfeuer im Feuerkorb bei uns im Garten … da es ja die traditionellen hier im Stadtteil nicht mehr gibt….

Ich wünsche allen Lesern frühlingshafte Entdeckungstouren.

Read Full Post »

Kunterbunt

Ich bin mal wieder mitten in der Redaktionsarbeit „versackt“ und die Stunden rinnen nur so dahin.
Die Schulzeitung bekommt ein neues Layout. Das erste, was ich komplett alleine erstelle und ohne den fachmännischen Blick des Weltenbummlers. Dennoch ist es gut gelungen, was mich freut. Und ich bin mir bewusst, dass ich schon viel von ihm gelernt habe und jetzt anwenden konnte, was er mir an Sichtweisen und Tipps hinterlassen hat.

Es wird also eine frische Zeitung mit ernsten Themen.

Daneben gab es aber auch Auflockerungen. Am Montag die Faschingsdisco der 5. – 7. Klassen. Ich habe Fotos gemacht und Spaß gehabt an der guten Stimmung, die in der Pausenhalle herrschte. Anschließend wieder Stunden mit dem noch neuen Bildergrafikprogramm verbracht und als meine Freundin aus dem Rheinland sich gerade die Bilder anschaute, meinte sie nur lakonisch – „da sind ja kaum Farbflecken bei, außer Pink und einmal rot habe ich nur dunkle Kleidung auf den Bildern gesehen?“  Tja, das ist so bei uns im Norden. Die jungen Leute tragen gerne schwarz, vor allem wenn sie feiern. Das ist irgendwie …. cool? Keine Ahnung. Und karnevalistische Traditionen pflegen wir hier ja nun gar nicht, auch wenn das Ganze am Rosenmontag stattfand. 🙂

Gestern haben war dann Kochen mit den Müttern der Cafeteria angesagt. Und ich bewundere all die wirklich begabten Hausfrauen, die tatsächlich auch Spaß daran haben, in der Küche ein Mehr-Gänge-Menü in Hektik und über heißen Töpfen herzustellen.
Ich konnte mich bei der Fülle der bereitliegenden Rezepte gar nicht entscheiden und habe mich – wie immer – aufs Fotografieren, klönen und dumm im Weg stehen beschränkt. Hin und wieder noch mal Zutaten besorgt oder Geschirr bereit gestellt. Aus mir wird nie so eine richtig überzeugte Hausfrau. Jetzt wo ich kurz vor der Silberhochzeit stehe, brauche ich darauf nicht mehr zu hoffen.
Man kann ja nicht alles können. 😉

Und da ich obendrein auch noch krüsch bin und die Chefin des Abends das wusste, habe ich ein Hähnchenbrustschnitzel bekommen, während alle anderen Entenbrust vertilgt haben. Was war ich froh über diese „Extra-Wurst“.

Und in der knappen Zeit zwischendrin lasse ich mich in Geschichten fallen. Bücher, Filme, Kino – herrlich. Erzählte Geschichten sind doch die schönste Entspannung.

Read Full Post »

Eisig

Dieses Jahr hat uns der Winter ja wirklich mächtig im Griff. Im Norden scheint er noch hartnäckiger zu sein, als im Westen des Landes.

Seit wir letzte Woche Dauerschnee hatten, der dann taute und wieder fror, taute und wieder fror, zwischendrin mit neuen Schneeschauern verdickt, haben wir in Hamburg so vereiste Gehwege, dass die Menschen reihenweise mit Knochenbrüchen in die Krankenhäuser kommen.

Es ist aber auch abenteuerlich, wenn man zu Fuß unterwegs ist. Mich hats letzten Freitag auch von den Füßen gehauen und man glaubt gar nicht, wie schnell das geht, wenn man es nicht selbst erlebt. Da kann man sich noch so vorsehen, wenn die Beine fliegen, fliegen sie.
Teilweise ist es sogar leichter mit dem Auto zu fahren, man muss dann nur beim Aussteigen aufpassen, dass man nicht gleich wieder liegt.

Wir haben zusammen mit den Nachbarn in der Straße dann den festen Eispanzer auf dem Bürgersteig regelrecht mit dem Spaten abgeklopft, überall liegen bergeweise Eisplacken am Straßenrand, die von schwerer Arbeit zeugen.
Und jetzt schneit es schon wieder seit über einer Stunde und ich weiß nicht, ob ich jetzt besser gleich räume, bevor es wieder zu einer festen Schneedecke wird, die frieren kann oder ob es sinnvoller ist zu warten, bis es aufhört. Seufz. Das mag ich nicht an diesem Winter, obwohl ich nach wie vor nichts gegen Kälte habe.

Gestern gab es dann aufgrund der vielen Fußgängerunfälle einen eigens einberufenen Eis-Krisengipfel in der der Umweltbehörde, mit dem Ergebnis, dass jetzt 1000 Streumänner zusätzlich im Einsatz und Streugut soll verstärkt kostenlos an Hausbesitzer abgegeben werden. Granulat und Salz bekommt man mittlerweile nämlich in keinem Baumarkt mehr, die Bestände sind restlos aufgebraucht, die Menschen streuen schon mit Blumenerde, Kaffeesatz, Sand und was ihnen sonst so einfällt.

In diesem Sinne, also rein in die Stiefel, den Besen geschnappt und ich bin dann mal weg …. Schnee fegen.

Read Full Post »

Noch hadere ich mit mir. Bin ich zu gutgläubig oder gar bescheuert oder gibt es wirklich nur noch unseriöse Geschäftemacherei?

Von den Banken wissen wir es ja und stopfen unser Geld lieber wieder in die Strumpfsocke, bevor wir es diesen Gierhälsen in den Rachen schmeißen.

Dennoch lauern die Gefahren überall und man ist vor Überraschungen nicht gefeit.

Wir erinnern uns:

Im Oktober bekam ich diese ominöse Abmahnung bezüglich einer angeblichen Urheberrechtsverletzung in einer Tauschbörse.  Ich weiß noch immer nicht was Tauschbörsen sind und will es auch nicht wissen, noch dazu war ich zum angegebenen Zeitpunkt nachweislich in Wien. Das hängt also bei mir in er Warteschleife und da bleibt es auch erstmal – anderenfalls werde ich mir was einfallen lassen müssen. So leicht lasse ich mich jedenfalls nicht zu Unrecht mit knapp 900 Euro abmahnen.

Im Dezember wurden von meiner Kreditkarte bummelig 250 Euro zuviel abgebucht, für angebliche Flüge, von denen ich gerne wüsste, wo ich denn hinfliegen soll. Gebucht habe ich jedenfalls nicht. Ich reklamierte. Bekam das Geld gutgeschrieben (aber nicht zurück überwiesen) und eine neue Kreditkarte.

Mitte Januar erhielt die Sonnensterntocher einen Brief von Vodafone, dass ihr DSL Komplett-Anschluss zum 1. Februar geschaltet wird. Völlig irritiert rief sie die Hotline an, was schon ein Abenteuer an sich war, weil sie sich um Teufel komm raus an keinen Vertrag erinnern kann. Wir haben doch schon DSL und sie hat gar kein Einkommen, um einen eigenen Vertrag zahlen zu können.
Die Hotline teilte ihr mit, dass sie am 23. Dezember einen Vertrag unterschrieben hätte. DAS war allerdings – nach Aussage der Sonnensterntochter – gaaaanz anders.
Mitten im dicksten Weihnachtseinkaufs-Endspurt-Trubel sprach man sie auf der Straße an, ob sie interessiert wäre und man ihr Werbung von Vodafone zuschicken dürfe. Sie bejahte,  gab ihre Adressdaten an und hätte natürlich spätestens bei der Unterschrift stutzig werden müssen, weil das gar keinen Sinn ergab. Aber junge Leute sind da eben doch noch sehr unerfahren und arglos.

Nun also – ich halte diesen Abschluss dennoch für eine Täuschung und gerade bei Straßenverträgen hat man meines Wissens auf jeden Fall ein Recht auf Widerruf. Das tat sie dann auch schriftlich unverzüglich nach der Kenntnisnahme dieses angeblichen Vertrages (den wir noch immer nicht in Händen haben).
Wir drohten keine Sendungen anzunehmen und auch den angekündigten Techniker nicht ins Haus zu lassen. Dennoch wurde alles fristgemäß von Vodafone erledigt.

Das Gerätepaket kam, wir verweigerten die Annahme.

Der Techniker kam und wurde nicht ins Haus gelassen.

Und dann geschah die nächste Ungeheuerlichkeit. Der Telefonanschluss, der auf „unseren“ Namen lautet (Vorname) wurde uns am 1.2.2010 abgeschaltet, obwohl es sich um einen Abschluss der Tochter handelt. Wir riefen den Störungsdienst der Telekom, die dann alles wieder richtete.  Ich hätte ausflippen können.

Wir haben ein erneutes Widerrufsschreiben und eine Beschwerde per Einschreiben mit Rückschein an Vodafone geschickt. Noch sind wir aus der Nummer nicht raus.

Gestern dann der freundliche Anruf des Telekom-Mannes. Wir hätten ja unseren Internetanschluss auch noch bei einem anderen Anbieter. Ob wir nicht mal wieder alles unter einem Dach bei der Telekom haben wollen?

Ich war nicht abgeneigt. Das Angebot, das er mir unterbreitete, klang interessant. Ich bat ihn aber um die Zusendung von Informationsmaterial,  nach den bisherigen Erfahrungen, wollte ich mir erst alles genau durchlesen, was wir da eventuell abschließen. Gesagt – getan.

Heute war der „Infobrief“ der Telekom im Kasten. Und was sehe ich?

wir freuen uns, dass Sie sich für ein Komplettpaket von T-Home entschieden haben. Um dieses für Sie bereitzustellen, benötigen wir das von Ihrem bisherigen Anbieter bestätigte Vertragsende Ihres derzeitigen DSL-Anschlusses.
Senden Sie Ihrem bisherigen Anbieter daher bitte eine schriftliche Kündigung zu….. Ein vorbereitetes Kündigungsschreiben und eine Liste, in der die Kontaktdaten Ihres Providers enthalten sind, liegen diesem Schreiben bei.

Eine Information – welchen Anschluss ich bei der Telekom eventuell abschließen würde, enthält der Brief allerdings nicht.

Spinnen die eigentlich alle nur noch – oder bin ich blöd – oder zu alt für diese Welt?

Ich möchte lediglich vorher schwarz auf weiß lesen, worum es überhaupt geht. Ist das so schwer?

Read Full Post »

Endlich Winter

Jeden Morgen wenn ich aus dem Fenster schaue, freue ich mich über die weiße Pracht vor der Haustür.
Und die Kälte, wenn ich nach draußen trete und diese seltsame Stille, die mich umgibt.
Zugegeben, ich bin hier nicht zuständig für das Schneeräumen vor der Tür und kann meine begeisterten Augen locker über die unbequemen Seiten der Wetterfront hinwegschweifen lassen.
Obwohl mir das Autofahren nicht mehr so viel Spaß macht wie sonst, im Gegensatz zum Ingenieur drifte ich nicht so gerne quer durch die Kurven, sondern bevorzuge es in der Spur zu bleiben.

Aber die Vorteile des Winters überwiegen.  Noch.  🙂

Wie schön sich das Licht im Schnee bricht und die Landschaft zum Strahlen bringt.  Der Januar wirkt gleich freundlicher und heller, als würde er im grauen Einerlei fieser Regenwolken untergehen, wie in den Vorjahren so oft.

Daraus zu schließen, das Gerede um den Klimawandel ist reine Panikmache, wäre allerdings eine Torheit.

Ich denke eher so – was bin ich froh über den Anblick des Winters und wie traurig wäre es, wenn mir nachfolgende Generationen auf ähnliche Schneefreuden verzichten müssten.

Natürlich schlägt sich der Winter auch im Alltag nieder, was es damit auf sich hat, werde ich in den nächsten Tagen wieder einmal in einem Podcast festhalten. (Die Tonqualität auf der neuen Festplatte ist noch nicht optimal eingestellt)

Bis dahin – zieht euch warm an und seid froh darüber! 🙂

P.S. In einigen Teilen Deutschlands geht es wohl recht beschwerlich zu in diesen Tagen – da mag die Begeisterung dann nachlassen, vielleicht hilft die richtige Einstellung. Nicht gegen das Wetter kämpfen, sondern sich mit ihm arrangieren, mehr Zeit einplanen und Dinge die nicht machbar sind, verschieben.

Read Full Post »

Das Jahr hat sich gebührend von mir verabschiedet. Am Silvestermorgen so gegen 11 Uhr, wir waren gerade mit unseren Einkäufen fertig und ich wollte nur mal kurz nach den Mails schauen – stellte ich fest, dass meine Festplatte dem Jahr 2009 mit unbekanntem Ziel schon mal vorausgegangen war – wohin auch immer.
Ein leerer Bildschirm starrte mich an und nichts zuckte mehr. Blitzschnell ging mir auf, was dort und möglicherweise „nur“ dort hinterlegt und gespeichert war. Zum Glück konnte ich das ganze Ausmaß nicht auf einmal erfassen und verdrängte manche Gedanken daran auch sofort.

Der Student traf erste Nothilfemaßnahmen, die aber nicht sehr hoffnungsfroh stimmten. Und ich fragte mich im Stillen, ob das Schicksal es so wollte und ich das Jahr 2010 vollkommen neu beginnen sollte.
Das hat dann zumindest nur halb geklappt.

Am Samstag kauften wir eine neue Festplatte, die mittlerweile installiert ist und für mich wichtige Programme waren zum Glück auch gesichert und laufen inzwischen wieder und auch viele andere Ornder und Dateien, Bilder und Texte, die für mich von Bedeutung waren hatte ich tatsächlich von Zeit zu Zeit gesichert. Nur das jetzt alles durcheinander ist und ich noch viel Zeit darauf verwenden muss, die einzelnen Datenträger zu sichten.

Das Jahr 2009 scheint aber unwiederbringlich verloren, darunter auch Vordrucke, Formulare, Steuer … na ja, wahrscheinlich nichts, was man nicht so lösen könnte, aber es bedeutet eine ganze Menge Arbeit, die sich zum Glück auf einen längeren Zeitraum aufteilt, da ich ja nicht alles auf einmal brauche.

Zwar liegt die alte Festplatte noch bei einem Freund auf dem Schreibtisch, aber ob sie dort wiederbelebt werden kann, wage ich zu bezweifeln. Ich versuche so hinzukommen, allerdings nicht ohne einen Funken Hoffnung, denn die soll man ja immer haben.

Einige Programme laufen noch nicht rund, einiges muss ich in den nächsten Tagen noch neu installieren… es gibt also viel zu tun.

Doch bevor ich es vergesse: Euch allen ein frohes Neues Jahr, machen wir das Beste daraus und hoffen auf das Beste. 🙂

Read Full Post »

Older Posts »