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Archive for the ‘Internet’ Category

Diese Frage bringt mich langsam zur Verzweiflung.  Seit Wochen durchwühle ich die Angebotsseiten nach einem neuen Handy und komme zu keinem Ergebnis.

Der Spagat zwischen Begehrlichkeiten und praktischer Vernunft, lässt mich zu keiner Entscheidung kommen.

Glaubt man einerseits, die Welt würde sich ohne i-phone bald nicht mehr drehen, frage ich mich andererseits wozu ich denn dieses zugegebenermaßen „schöne Teil“ brauchen könnte?
Bei Freunden und Familienmitgliedern erlebe ich immer wieder, wie sehr sie sich von ihrem i-phone abhängig gemacht, mehr noch, wie süchtig sie geworden sind. Keine halbe Stunde kann vergehen, ohne dass sie einen Blick darauf werfen. Kaum ein Abend im Freundeskreis, ohne dass jemand sein i-phone mit in die Gesprächsrunde einbezieht und schnell das neueste Feature zeigen muss. Und ich gebe zu – das geht mir auf die Nerven!!
Ich weiß aber auch, dass ich mich dieser Sucht blitzschnell anschließen würde und das möchte ich verhindern.

Und 40 – 45 Euro für ein i-phone mit Vertrag ist doch Wahnsinn, nur um da ein wenig mit rum zu spielen !?
Andererseits – wenn meine Kinder sich das leisten können…..  bin ich vielleicht doch nur zu kleingeistig für diese Anschaffung und ärgere mich dann später darüber?

Was für komplizierte Fragestellungen. Langsam werde ich selbst wütend auf mich. Was will ich denn nun???

Ein Handy bei dem man möglichst günstig SMS verschicken kann.
Auf jeden Fall ein Touchsreen mit vollständiger Tastatur.
Internetfähig sollte es sein und – ja, auch eine Internetflat möchte ich haben, weil mir sonst der Neid auf das Handy meines Sitznachbarn doch keine Ruhe lässt. (Schön blöd, ich weiß).
Telefonieren möchte ich damit natürlich auch können und deshalb sollte es gut in der Hand liegen.
Es soll leicht zu handhaben sein und ich liebe diese Funktion die Seiten mit dem Finger weiter zu schieben. Und ich möchte unterwegs per Facebook erreichbar sein und auch Nachrichten empfangen können.

Ganz klar – das i-phone hat mich auf jeden Fall schon angesteckt. Aber 45 Euro! Nicht das ich es mir nicht leisten könnte, aber was für eine Verschwendung für all den neumodischen Schnickschnack!!!

Momentan favorisiere ich das Nokia C-7, bei dem ich die wichtigsten Funktionen finde und das auch recht chic aussieht, alles in allem aber 10 Euro monatlich günstiger ist. Da hält sich mein schlechtes Gewissen etwas im Rahmen.

Um zu dieser Vorauswahl zu kommen, hat es schon Wochen gebraucht. Und auch jetzt surfe ich immer wieder über die Seiten meines Anbieters und mache nie den entscheidenden Schritt, weil – vielleicht – ist es doch nicht die richtige Wahl?

Zu 90% bin ich sicher, aber noch fehlt der letzte entscheidende Schritt und ich logge mich ein ums andere Mal unzufrieden aus.

Eins ist sicher. An der Wursttheke finde ich mich besser zurecht.

Trotzdem werde ich mir später den Warenkorb noch mal genauer anschauen, vielleicht schaffe ich es ja heute!

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Seit mehr als 10 Jahren im Internet aktiv, ist der neue Kinofilm über das Facebook Netzwerk natürlich ein interessantes Thema für mich und so war ich gespannt auf diesen Film.

Spannende Geschichte, in der die bösen Anwälte das tun, was sie in solchen Geschichten tun müssen, andere Leute über den Tisch ziehen. Ebenso wie gerissene Geschäftemacher, die von dem Kuchen, der aus dem Nichts entstanden ist, möglichst viel abbekommen wollen.
Und mittendrin der Ideengeber dieser überdimensionalen Netzwerkseite, dem es eigentlich nur um die Sache ging. Eine Plattform im Internet zu schaffen, die es allen Menschen ermöglicht miteinander zu kommunzieren, Bilder auszutauschen oder einfach nur von dem einen oder anderen zu erfahren, wie es ihm geht, was er so treibt, ohne selbst groß in Aktion zu treten. Ob sich die Betreiber der Seite wirklich so einfach in gut und böse aufteilen lasse, will ich mal dahin gestellt sein lassen, vielmehr regt es doch die Gedanken darüber an, welche Möglichkeiten uns das Internet bietet und wie wir damit umgehen.

Ich bin mittlerweile selbst eine fleißige Facebook-Nutzerin und mir gefällt das sehr. Man erfährt Dinge von den Menschen aus dem eigenen Umfeld, die man sonst oftmals nicht wüsste. Dabei müssen das ja nicht immer gleich kompromittierende und zweifelhafte Inhalte sein, sondern nur Mitteilungen, die uns mit manchen ein bisschen besser bekannt machen und mit anderen schneller einen Austausch ermöglichen, als wir das im Alltag vielleicht sonst tun würden.

Natürlich ist jeder selbst dafür verantwortlich, was er von sich preis gibt und Dinge wie „mein blöder Chef….“, „ich hasse meinen Job…“, „voll langweilig auf Arbeit…“ etc., sollte man doch klugerweise unterlassen. Sowohl Behörden als auch Unternehmen sind ja nicht von gestern und recherchieren mitunter sehr sorgfältig über ihre Mitarbeiter oder Klienten im Internet. Also was solche Mitteilungen angeht, lieber etwas vorsichtiger sein.

Ebenso mit Fotos von Partys oder allzu privatem Raum. Jeder sollte sich zuvor erstmal vorstellen – will ich, dass mich jemand, dem ich jetzt beim Gang aus dem Haus begegne so sieht, wie auf diesem Foto – wenn man selbst überzeugt ist „ja, kein Problem“, – dann bitte, ansonsten lieber nicht ins Netz stellen.
Und auch die Privatsphäre-Einstellungen sollte man genau unter die Lupe nehmen, damit nicht allen Internetusern Tür und Tor geöffnet sind, alle privaten Inhalte einzusehen. Wer 100 Freunde und mehr hat, nutzt facebook entweder geschäftlich oder er sollte sich die Definition für Freundschaft noch mal genau durch den Kopf gehen lassen.
Mir ist das eher unangenehm, wenn der Kreis der Mitleser in diesem Bereich zu groß wird und so nehme ich nur wirklich gute Bekannte und Freunde in meine Liste mit auf, bei denen ich ein gutes Gefühl habe, wenn sie meine Gedanken mitlesen können.

Natürlich können all diese Datensammlerseiten auch gehackt werden, aber darf man dann überhaupt noch im Internet unterwegs sein, wenn man überall bedenken hat?

Ich erwähnte schon, dass ich das Internet aktiv nutze. Ich beschaffe mir Informationen, kaufe Konzertickets, Bücher und auch Geschenke via Netz, ich veröffentliche Texte und Bilder auf Webseiten und Blogs – und manch einer hält mich für bodenlos leichtsinnig.  Mein Schwager schickt mir nur im höchsten Notfall und ungern Mails, seit ich mein Mailkonto bei Google habe. Mag sein, dass er zum Teil mit seinen Vorbehalten Recht hat – ich gehe davon aus, dass ich nichts zu verbergen habe und – bisher muss ich sagen, habe ich noch keinerlei schlechte Erfahrungen gemacht.
Für die Abmahnung, die mir vor einem Jahr ins Haus flatterte, kann man mich nicht verantwortlich machen, da wir genau zu diesem Zeitpunkt, nachweislich verreist waren.

Ansonsten waren die Gefahren, die außerhalb des virtuellen Netzes , im wirklichen Leben lauerten, bisher viel größer und darum bin ich trotz aller Bedenken und einer gesunden Skepsis doch dafür, die vielen Möglichkeiten zu nutzen, die uns die Internetwelt bietet.
Verantwortungsbewusst und sorgfältig damit umzugehen, dass ist es vielleicht, was der eine oder andere noch üben muss und die Fallen in die man tappt, stellt man sich oft genug auch selbst.

So markiere ich niemals auf meinen Fotos namentlich die Leute, sofern überhaupt welche darauf zu erkennen sind und die Funktion mich irgendwo zu markieren habe ich gesperrt.

Skepsis finde ich angebracht, für Schwarzseherei sehe ich aber keinen Grund.

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Noch hadere ich mit mir. Bin ich zu gutgläubig oder gar bescheuert oder gibt es wirklich nur noch unseriöse Geschäftemacherei?

Von den Banken wissen wir es ja und stopfen unser Geld lieber wieder in die Strumpfsocke, bevor wir es diesen Gierhälsen in den Rachen schmeißen.

Dennoch lauern die Gefahren überall und man ist vor Überraschungen nicht gefeit.

Wir erinnern uns:

Im Oktober bekam ich diese ominöse Abmahnung bezüglich einer angeblichen Urheberrechtsverletzung in einer Tauschbörse.  Ich weiß noch immer nicht was Tauschbörsen sind und will es auch nicht wissen, noch dazu war ich zum angegebenen Zeitpunkt nachweislich in Wien. Das hängt also bei mir in er Warteschleife und da bleibt es auch erstmal – anderenfalls werde ich mir was einfallen lassen müssen. So leicht lasse ich mich jedenfalls nicht zu Unrecht mit knapp 900 Euro abmahnen.

Im Dezember wurden von meiner Kreditkarte bummelig 250 Euro zuviel abgebucht, für angebliche Flüge, von denen ich gerne wüsste, wo ich denn hinfliegen soll. Gebucht habe ich jedenfalls nicht. Ich reklamierte. Bekam das Geld gutgeschrieben (aber nicht zurück überwiesen) und eine neue Kreditkarte.

Mitte Januar erhielt die Sonnensterntocher einen Brief von Vodafone, dass ihr DSL Komplett-Anschluss zum 1. Februar geschaltet wird. Völlig irritiert rief sie die Hotline an, was schon ein Abenteuer an sich war, weil sie sich um Teufel komm raus an keinen Vertrag erinnern kann. Wir haben doch schon DSL und sie hat gar kein Einkommen, um einen eigenen Vertrag zahlen zu können.
Die Hotline teilte ihr mit, dass sie am 23. Dezember einen Vertrag unterschrieben hätte. DAS war allerdings – nach Aussage der Sonnensterntochter – gaaaanz anders.
Mitten im dicksten Weihnachtseinkaufs-Endspurt-Trubel sprach man sie auf der Straße an, ob sie interessiert wäre und man ihr Werbung von Vodafone zuschicken dürfe. Sie bejahte,  gab ihre Adressdaten an und hätte natürlich spätestens bei der Unterschrift stutzig werden müssen, weil das gar keinen Sinn ergab. Aber junge Leute sind da eben doch noch sehr unerfahren und arglos.

Nun also – ich halte diesen Abschluss dennoch für eine Täuschung und gerade bei Straßenverträgen hat man meines Wissens auf jeden Fall ein Recht auf Widerruf. Das tat sie dann auch schriftlich unverzüglich nach der Kenntnisnahme dieses angeblichen Vertrages (den wir noch immer nicht in Händen haben).
Wir drohten keine Sendungen anzunehmen und auch den angekündigten Techniker nicht ins Haus zu lassen. Dennoch wurde alles fristgemäß von Vodafone erledigt.

Das Gerätepaket kam, wir verweigerten die Annahme.

Der Techniker kam und wurde nicht ins Haus gelassen.

Und dann geschah die nächste Ungeheuerlichkeit. Der Telefonanschluss, der auf „unseren“ Namen lautet (Vorname) wurde uns am 1.2.2010 abgeschaltet, obwohl es sich um einen Abschluss der Tochter handelt. Wir riefen den Störungsdienst der Telekom, die dann alles wieder richtete.  Ich hätte ausflippen können.

Wir haben ein erneutes Widerrufsschreiben und eine Beschwerde per Einschreiben mit Rückschein an Vodafone geschickt. Noch sind wir aus der Nummer nicht raus.

Gestern dann der freundliche Anruf des Telekom-Mannes. Wir hätten ja unseren Internetanschluss auch noch bei einem anderen Anbieter. Ob wir nicht mal wieder alles unter einem Dach bei der Telekom haben wollen?

Ich war nicht abgeneigt. Das Angebot, das er mir unterbreitete, klang interessant. Ich bat ihn aber um die Zusendung von Informationsmaterial,  nach den bisherigen Erfahrungen, wollte ich mir erst alles genau durchlesen, was wir da eventuell abschließen. Gesagt – getan.

Heute war der „Infobrief“ der Telekom im Kasten. Und was sehe ich?

wir freuen uns, dass Sie sich für ein Komplettpaket von T-Home entschieden haben. Um dieses für Sie bereitzustellen, benötigen wir das von Ihrem bisherigen Anbieter bestätigte Vertragsende Ihres derzeitigen DSL-Anschlusses.
Senden Sie Ihrem bisherigen Anbieter daher bitte eine schriftliche Kündigung zu….. Ein vorbereitetes Kündigungsschreiben und eine Liste, in der die Kontaktdaten Ihres Providers enthalten sind, liegen diesem Schreiben bei.

Eine Information – welchen Anschluss ich bei der Telekom eventuell abschließen würde, enthält der Brief allerdings nicht.

Spinnen die eigentlich alle nur noch – oder bin ich blöd – oder zu alt für diese Welt?

Ich möchte lediglich vorher schwarz auf weiß lesen, worum es überhaupt geht. Ist das so schwer?

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Das Jahr hat sich gebührend von mir verabschiedet. Am Silvestermorgen so gegen 11 Uhr, wir waren gerade mit unseren Einkäufen fertig und ich wollte nur mal kurz nach den Mails schauen – stellte ich fest, dass meine Festplatte dem Jahr 2009 mit unbekanntem Ziel schon mal vorausgegangen war – wohin auch immer.
Ein leerer Bildschirm starrte mich an und nichts zuckte mehr. Blitzschnell ging mir auf, was dort und möglicherweise „nur“ dort hinterlegt und gespeichert war. Zum Glück konnte ich das ganze Ausmaß nicht auf einmal erfassen und verdrängte manche Gedanken daran auch sofort.

Der Student traf erste Nothilfemaßnahmen, die aber nicht sehr hoffnungsfroh stimmten. Und ich fragte mich im Stillen, ob das Schicksal es so wollte und ich das Jahr 2010 vollkommen neu beginnen sollte.
Das hat dann zumindest nur halb geklappt.

Am Samstag kauften wir eine neue Festplatte, die mittlerweile installiert ist und für mich wichtige Programme waren zum Glück auch gesichert und laufen inzwischen wieder und auch viele andere Ornder und Dateien, Bilder und Texte, die für mich von Bedeutung waren hatte ich tatsächlich von Zeit zu Zeit gesichert. Nur das jetzt alles durcheinander ist und ich noch viel Zeit darauf verwenden muss, die einzelnen Datenträger zu sichten.

Das Jahr 2009 scheint aber unwiederbringlich verloren, darunter auch Vordrucke, Formulare, Steuer … na ja, wahrscheinlich nichts, was man nicht so lösen könnte, aber es bedeutet eine ganze Menge Arbeit, die sich zum Glück auf einen längeren Zeitraum aufteilt, da ich ja nicht alles auf einmal brauche.

Zwar liegt die alte Festplatte noch bei einem Freund auf dem Schreibtisch, aber ob sie dort wiederbelebt werden kann, wage ich zu bezweifeln. Ich versuche so hinzukommen, allerdings nicht ohne einen Funken Hoffnung, denn die soll man ja immer haben.

Einige Programme laufen noch nicht rund, einiges muss ich in den nächsten Tagen noch neu installieren… es gibt also viel zu tun.

Doch bevor ich es vergesse: Euch allen ein frohes Neues Jahr, machen wir das Beste daraus und hoffen auf das Beste. 🙂

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Ein gemütlicher 1. Advent sieht anders aus als heute bei mir und dass es heute ein wenig verquer lief war auch noch hausgemacht. Eine Schnapsidee, die mich da gefesselt hatte.

Ich wollte die Bilder von einer Veranstaltung mittels eines Diaalbums in eine Homepage einbinden, die ich betreue. Alles schien im Anfang ganz einfach. Ein Freund erklärte mir gestern die Kniffe und Tricks und die Handhabung des Programms und nun hieß es nur noch üben… nur noch. Wer sich ein wenig am Computer auskennt, weiß ja was das heißt.

Beim Frühstück stellte sich heraus, mein Sohn arbeitet auch mit diesem Programm und sagte mir Hilfe zu – dumm nur, dass er das Programm vollkommen anders bedient als besagter Freund und alles wieder komplett über den Haufen warf.
Wir fingen von vorn an – irgendwann saß ich allein davor und es waren immer nur Kleinigkeiten die fehlten oder nicht funktionierten, während ich immer kribbeliger wurde und die Stunden dahin rannen, aber ich konnte auch nicht aufhören, ich wollte das Projekt unbedingt abschließen.

Der Ingenieur hängte zwischenzeitlich stillschweigend den großen Adventskranz unter die Decke im Flur – ohne die neuen großen Schleifen, die ich gestern noch besorgt habe, aber das hab ich lieber für mich behalten.

Innerlich fing ich an zu kochen und plötzlich fielen mir alle Kleinigkeiten auf und ein, die mich schon ewig aufregen und ich bewegte mich immer mehr in Richtung des HB-Männchens (kennt das noch jemand?)
So schimpfte und ruschelte ich leise vor mich hin, der Braten musste in den Ofen, die Küche war verräumt, die Bügelwäsche rutschte von einem Riesenstapel und ich musste zumindest noch ein paar Hemden in Angriff nehmen …boah.

Ich trabte in die Küche und sah sogleich den Ingenieur das Bügelbrett übernehmen (er bügelt sonst nie) und ich habe es ihm nicht aus der Hand gerissen, sondern ihn machen lassen.
Später schälte er Kartoffeln, der Sohn begann das Galeriealbum noch einmal auf- und umzuräumen, so dass wir nach dem Essen die richtige Version endgültig online stellen konnten, der Freund der Sonnensterntochter schnappte sich den Beutel Altkleider, den sie mir netterweise mitten in der Stube deponiert hatte, und trug ihn gleich zum Container und so bin ich ganz langsam wieder „runtergefahren“.

Manchmal muss man einfach den Mund aufmachen und nicht immer um alle drumherum räumen und jedem alles aus der Hand nehmen, wie ich es gerne tue.
Jedenfalls haben mich die letzten zwei Stunden wieder besänftigt, was vor allem daran liegt, dass ich wieder Land in Sicht habe und die Hoffnung, dass ich morgen wieder in meinem normalen Arbeits- Zeitpensum drin bin.

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Als Nordlicht schließe ich nicht so schnell Freundschaften. Demzufolge ist die Zahl meiner Freunde begrenzt. Die meisten existieren seit meiner Jugend, weil Treue für mich ein Bestandteil von Freundschaft ist und so warte ich auch gern etwas länger, bis ich sicher bin, dass aus einem „Bekannten“ ein Freund wird. Dann jedoch hält das Band in der Regel und mir liegt sehr viel daran.
Obwohl es also einen festen Bund aus Menschen und eine Familie um mich herum gibt, ergeben sich aber auch heute noch Gelegenheiten neue Freundschaften zu gründen. Vorsichtig, langsam, aber möglich.

Das Internet spielt hier auch eine Rolle.
Zwar meide ich Chatforen und Communities, weil mir dort alles zu schnell geht, Umarmungen und Freundschaftsbekundungen viel zu schnell vergeben werden und oft auf Fundamente verzichtet wird, bevor man anderen sein Vertrauen schenkt.
Das mag altmodisch klingen, aber eine Freundschaft braucht ein Fundament auf dem man aufbauen kann. Ich kann nicht einem Dutzend Menschen gleichzeitig meine Aufmerksamkeit schenken und mich um sie kümmern und umgekehrt kann ich mich in der Not auch immer nur auf einige wenige verlassen,  die meine Not ernst nehmen und bereit sind, sich damit auseinander zu setzen. Freundschaft ist nicht immer leicht und unbekümmert, sie bedeutet, dass ich andere an meinem Leben teilhaben lasse und umgekehrt teilnehme.

Manchmal begegne ich dann aber doch Menschen, die mir zunächst sympathisch sind, auf die ich neugierig bin, mit denen mich vielleicht etwas verbindet und die ich gerne näher kennen lernen würde.
So ist in den letzten Monate der eine oder andere durchaus vielversprechende Mail-/Briefwechsel entstanden, der mich gefreut hat. In manchem Fall war ich zwar vorsichtig, aber doch gleichzeitig erstaunlich vertrauensvoll gemessen an der kurzen Zeit. Aber wie sonst soll man Menschen kennen lernen, im Internet, wo man weder Blickkontakte noch Gesten austauschen kann, sondern allein auf Worte beschränkt bleibt?

Einmal geweckte Sympathie hat mir den Mut verliehen mich zu öffnen und auf andere zuzugehen. Sicher immer noch mit einer gewissen Distanz und Vorsicht und auch manchen Fragezeichen, die sich ergeben, wenn man sein Gegenüber noch nicht wirklich gut kennt, aber doch mit der Bereitschaft den Menschen kennen zu lernen.
So haben sich manche sehr persönliche Zeilen zu mir und wieder zurück auf den Weg gemacht und mich mit Freude erfüllt.
Und dann ganz unvermittelt sind diese Kontakte wieder abgebrochen, einfach verschwunden aus meinem Leben, ohne Begründung, ohne ein Anzeichen für eine Unstimmigkeit oder Mißverständnis, ohne Erklärung wurde aus einem „ich freue mich riesig über Deinen Brief und einem …  viele liebe Grüße…“  ein Abbruch ins Nichts.

Kann man sich in Menschen so irren? Oder ist das ein Zeichen der Zeit, dass nichts mehr Bedeutung hat, bin ich nur auf die allgemein üblichen Internetfloskeln hereingefallen, die ohnehin nicht von Dauer sind?

In einem Fall habe ich mir ernsthaft Sorgen gemacht. Zunächst gewartet, mich gewundert, an mir gezweifelt,  noch ein- oder zweimal nachgefragt und dann ein ungutes Gefühl gehabt, ob etwas passiert ist, etwas Ernstes? Es hat mich beunruhigt…
Wir hatten eine Verbindung und ich hatte das Gefühl, dass wir uns wirklich etwas zu sagen haben, ich war neugierig und interessiert und hatte sogar ganz leise für mich gehofft, dass ich vielleicht einen Gang von mehreren, die ich in den nächsten Monaten vor mir habe, gemeinsam machen könnte.
Erstaunlich, dass einem ein Mensch, den man erst im Begriff ist kennen zu lernen, schon fehlen kann in bestimmten Situationen.

Nun muss ich aber wohl doch erkennen, dass es auch hier nur eine flüchtige Begegnung war, wie so oft ohne größere Bedeutung. Ich hätte es gerne verstanden!

Ich hoffe, ich finde trotzdem eines Tages die Gelegenheit und den Mut nur für mich alleine, eine Reise nach L zu machen, ohne mich dort zurecht zu finden, habe ich den Wunsch einer Spur zu folgen, auch wenn ich davon ausgehen muss, dass das nicht mit einem Besuch zu verbinden ist. Manche Dinge tut man für sich selbst.

Was neue mögliche Freundschaften angeht, werde ich mich künftig wieder mehr auf mein norddeutsches Temperament verlassen. Zurückhaltend und unverbindlich beobachten, bevor ich etwas von mir preis gebe. Flüchtige Begegnungen sind nichts für mich.

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Nicht aufgeben

So schnell lasse ich mich nicht unterkriegen, zumal ich kein fahrlässiges Zuschuldenkommen feststellen kann. Das ist die Quintessenz des Wochenendes.

Ich habe Muckimamas Rat befolgt – vielen Dank – und mich im Forum bei netzwelt.de mal ein wenig mehr umgesehen. Informationen gesammelt, Hinweise bekommen und bin so zu einer Entscheidung gekommen.

Das letzte Wort ist also in dieser leidigen Angelegenheit noch nicht gesprochen.

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