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Archive for the ‘Sommer’ Category

… die muss es ja auch geben.

Heute war ich in der Stadt. Für eine Showeinlage zum 50. Geburtstag einer Freundin waren einige Utensilien zu besorgen. Leider war ich ganz erfolglos. Weder im Alsterhaus, noch im Hanseviertel, im Kaufmannshaus, bei Fahnenfleck und kleineren Schnickschnack-Läden wurde ich fündig.
Bei gefühlten 29 Grad ist das anstrengend.

Wieder zu Hause habe ich die nächste Aufräumaktion in Angriff genommen. Ein Schrank soll ja weg. Dafür muss er aus- bzw. umgeräumt werden, in das dafür angeschaffte Regal.
Ich hasse Aufräumen. Es nimmt und nimmt kein Ende. Ich sortiere und ordne ein, aber momentan habe ich den Eindruck es wird täglich eher noch schlimmer als besser, weil sich in jeder Schublade Reste sammeln, mit denen ich nicht weiß wohin. Wegschmeißen geht nicht, aber was dann damit machen…?
Briefe von Freundinnen und Kerzen, Weihnachtszubehör, Geschenkbänder. Laufend suche ich neue Kartons, um sie nach Kategorien zu sortieren, aber dann habe ich am Ende ein Dutzend Kartons im neuen Schrank stehen, ist das dann ordentlicher?

Jedenfalls war das anstrengend.

Auf meine Bewerbung habe ich heute eine erste (negative) Reaktion bekommen. Es gab wohl Bewerber, die fachlich mehr Erfahrung vorweisen können als ich, was mir vollkommen logisch erscheint.
Zudem würde sich das Problem ergeben, dass die Redaktion verwaist ist, wenn ich einen anderen Job bekomme und da es dafür zur Zeit keine Lösung gibt,  er mich aber aus der einen Position nicht gehen lassen will und genau weiß, dass ich für die ausgeschriebene Stelle noch sehr viel lernen müsste, hat er sich für eine andere Bewerberin entschieden, will meine Unterlagen aber noch behalten und mich vor allen Dingen in der Redaktionsleitung halten.

Das kann ich verstehen. Wäre ich Chef und müsste nach der besten Lösung suchen, hätte ich wohl auch so entschieden. Manchmal legt man sich also auch selbst Steine in den Weg, wenn man auf einem Gebiet so gut ist, dass man dort nicht einfach ersetzt werden kann.
Der Nachteil, ich bekomme jetzt nur ein paar Stunden auf Honorarbasis bezahlt, mehr ist für den Bereich nicht vorgesehen, während die andere Stelle eine Festanstellung wäre.

Nun ja, vielleicht ist es so richtig. Ich konnte eh die letzten Tage schon nicht ruhig schlafen, weil ich mir nicht sicher war, ob ich mit dieser neuen Herausforderung wirklich zurecht kommen würde und ob ich das will, wieder Vollzeit in den Beruf einzusteigen, wo ich doch noch so viele andere Aufgaben gerne erledige.
Also denke ich, es läuft sich zurecht und kommt so, wie es kommen soll.

Trotzdem bin ich heute gestresst müde.

Aber immerhin habe ich ein paar schöne Bilder aus der Stadt mitgebracht. Nachfolgend einige Impressionen von meiner Einkaufstour mitten durch die Stadt. Bei diesem Wetter ist das wie Urlaub.

103_4203Wo man auch geht, das Wasser ist meist nicht weit. Mitten zwischen den alten Häusern überquert man Brücken und blickt auf Schleusen. Ein schönes Bild, so mitten im Getümmel.

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Und noch etwas fiel mir auf.  Es wird draußen gegessen. Egal wo, überall saßen die Hamburger und aßen. Entweder am Fleet einen Salatteller oder eine Pizza oder wie hier

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auf den Stufen mit Blick zur Alster. Ganz gleich, ob es sich um Touris oder Büroleute im Anzug handelte, sie saßen alle ganz ungezwungen auf den Stufen und verzehrten ihre unterschiedlichen Leckereien, die es in den umliegenden Passagen zu kaufen gibt.

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Ich habe sehr darauf geachtet, die Menschen nur von hinten und anonym zu fotografieren. Sollte sich doch jemand wieder erkennen und daran Anstoß nehmen, bitte melden, dann entferne ich das Bild.

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Sommersonntag

Wenn die Sonne schon morgens durchs Fenster lacht, ist einem doch gleich viel leichter ums Herz. Vielleicht liegt es daran, dass ich mich in letzter Zeit so zufrieden fühle. Das ich nicht versuche etwas zu erreichen, was doch unerreichbar ist. Ich kann die Dinge nehmen wie sie kommen und das liegt wohl auch an diesem Sommerwetter, dass so eine Ruhe ausstrahlt.
Sonntags morgens im Garten frühstücken und dazu die Kirchenglocken bimmeln hören, es ist ein bisschen dörflich, mitten in dieser großen, umtriebigen Stadt. 103_4139

Die Luft ist warm und nicht zu heiß, das Licht, die Farben, der Wind, alles verlockt dazu, sich bei jeder Gelegenheit in den Gartenstuhl zu legen, ein bisschen zu schlummern, ein wenig in den Himmel zu schauen, die Wolken beim vorbei ziehen kurz zu grüßen, ein Buch zu lesen und mit sich und der Welt im Einklang zu sein.

Ich mag diesen Sommer, der mit wenigen Ausnahmen, nicht so übertrieben heiß ist, jedenfalls nicht bei uns im Norden.

Und ich freue mich auch auf diesen Sommersonntag, der noch vor uns liegt. Wir fahren zu Freunden zum Grillen, ursprünglich um eine Schmacher Party zu feiern.
Vor drei Wochen kam eine SMS, darin fragte unser Freund, ob wir am 23.8. Zeit hätten für ein Schmacher Public Viewing Come Back Grillen.
Ich verstand nicht so ganz und gab die Information denn auch ungenügend an den Ingenieur weiter: R. fragt, ob wir am 23.8. Zeit haben zum Grillen zu kommen. Wohl irgendwie, weil wir dann alle aus dem Urlaub wieder da sind. Ein Come back Grillen … oder so, ich habs nicht ganz verstanden. Und las die SMS dann ziemlich schnell und flüchtig vor.

Einen Tag später, ganz in Ruhe, fragte der Ingenieur noch mal nach. „Was stand da genau in der SMS?“ Darauf ich: „Keine Ahnung, ich hab nur die Hälfte verstanden.“
„Kann es sein, dass R. eine Schumacher Revival Party machen will?“
„Ähm. Hm. Tja. Mal schauen.“ Ich kramte mein Handy wieder aus der Tasche und wir lasen gemeinsam und haben dabei Tränen gelacht. Natürlich. Es fehlte nur das U dazwischen und schon las sich das alles ganz anders.

Da kann man mal sehen, auch bei SMS kommt es auf jeden Buchstaben an.
Nun wirds also nichts mit der Schumacher Revival Come back Feier, wahrscheinlich ist er doch eher beleidigt über die Schludrigkeit seiner Fans.
Wir treffen uns aber trotzdem zum Come back Grillen, weil wir alle aus dem Urlaub wieder daheim sind. Sag ich doch. Ich hab mir das gleich so gedacht.

Macht es ebenso. Genießt den Sonntag und jeden Sommertag, der uns noch blüht. 🙂

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Auch wenn die Temperaturen zu wünschen übrig lassen, gab es an diesem Wochenende reichlich Gelegenheit dem Sommer zu frönen. Allerlei Veranstaltungen sorgten dafür, dass man den Sommer auch ohne strahlenden Sonnenschein fühlen konnte.

Wie schon kurz erwähnt, waren wir am Freitag ja bei der Oldie-95 Summertime Party. Ich habe mich nur zu gern in die Musik fallen und mich treiben  lassen – ein schöner Abend. Und wieder einmal habe ich festgestellt, wie sehr ich mich von Kleinigkeiten beeinflussen lasse. Lockt mich der Titel „Malle-für-Alle“-Party so gar nicht, weil ich das Gefühl habe, nicht zur Zielgruppe zu gehören, hat mich die wahrscheinlich sehr ähnlich geartete Summertime Party auf Anhieb angesprochen. Vermutlich hat das auch seinen guten Grund, umso erfreuter bin ich über diese neue Sommerparty.

Gestern ging es dann trotz dicker Wolken, bunt und schrill in Hamburg zu. Schlagermove 2009 – auch das konnte ich mir nicht entgehen lassen. Auch wenn ich auf jeglichen Sonnenblumen-Schnickschnack verzichtet habe und „nur“ Zuschauer war, hat es viel Spaß gemacht und ich habe wieder einmal festgestellt, dass man zu deutscher Schlagermusik richtig gut abfeiern kann, auch wenn wir sie den Rest des Jahres verhöhnen. schlagermove-a

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Toll zu sehen, wie sich Hundertausende Menschen friedlich, fröhlich, laut und bunt durch die Stadt schoben.

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Für alle, die es hören und sehen möchten, habe ich hier noch ein youtube Video gefunden. Viel Spaß.

Abends sind wir dann im Fernsehen noch beim WDR hängen geblieben und haben uns von den Bildern „Kölner Lichter“ verzaubern lassen. Der Rhein in Flammen, Feuerwerk, beleuchtete Schiffe, klassische Musik – der Sommer hat viele Gesichter.
Unabhängig vom Wetterbericht war das also ein sommer-volles, musikträchtiges Wochenende.

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Sommer

Sehr, sehr genial das Teil. Ich musste grad so lachen.

Also Leute, auf in den Sommer. 🙂

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