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Archive for the ‘Wien’ Category

Ich bin kein Kunstkenner, sondern eher ein Banause. Wenn ich die Gelegenheit habe schaue ich mir Dinge gerne an, das dürfen auch mal Ausstellungen sein und entscheide dann ganz nach dem, was meinem Auge gefällt ohne eine Ahnung davon zu haben, wie bedeutungsvoll das vor mir liegende, stehende oder hängende vielleicht ist und was es mir sagen will.
Entscheidend ist, was es mir tatsächlich sagt und das hängt davon ab, was es in mir auslöst. 🙂

In Wien haben wir also auch einen Abstecher zum „Hundertwasser-Krawinerhaus“  gemacht. 100_2749Auch wenn ich mich bis dato noch nie mit Friedensreich Hundertwasser befasst habe, so war mir doch immerhin der Name ein Begriff, den ich vor allem mit leuchtenden Farben in Verbindung bringe, eine bunte Kunst, die mir durchaus gefällt. 100_2754

Das Haus war dann auch wirklich sehenswert. Bunt, lebendig, mit abwechslungsreichen Bögen, Ecken, Kurven und Schwingungen, Bäume die aus den Fenstern wachsen – mich hätte sehr interessiert, wie es sich mit einem Baum im Zimmer lebt. Der ausgesprochen individuelle Lebensstil, der hier propagiert wird, ist zumindest zum Anschauen lohnenswert.
Ob ich Individualist genug bin, dort auch wohnen zu wollen, sei mal dahingestellt, das ist auch nicht von Bedeutung.

Wichtig ist doch, dass es Menschen gibt, die solche Ideen ausleben können und damit andere auf Gedanken bringen oder uns einfach nur daran teilhaben lassen und darauf stoßen, dass es viele Möglichkeiten gibt, das Leben zu betrachten und etwas daraus zu machen.
Ich jedenfalls konnte mich gar nicht satt sehen, an den Formen und Farben dieses Hauses.

In der gegenüberliegenden Hundertwasser-Passage, in der man jede Menge Merchandising kaufen konnte, gab es dann allerdings kaum Motive von Hundertwasser zu erwerben, dafür jede Menge Andenken und Geschenke mit Motiven von Gustav Klimt. Was ich da erstanden habe, gibt´s im nächsten Beitrag, da muss ich erst noch Fotos machen. 😉  100_2761

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Wieder ein wunderschöner Frühlingstag, der geradezu dafür gemacht war, gleich nach dem Frühstück nach Schloss Schönbrunn zu fahren.  Wir Frauen hatten uns schon am Tag zuvor ein Sissi-Kombiticket gekauft, was den Vorteil hatte, dass man in Schönbrunn nicht Schlange stehen muss. Sinnigerweise hatten wir nicht bedacht, dass der Ingenieur auf Sissi verzichtet hatte, somit kein Kombiticket besaß, sich brav in der Warteschlange anstellen musste und – wir somit auch. 🙂 100_2678

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Ich liebe solche Schlösser, Teppiche, Möbel, Wandschmuck, Gemälde, persönliche Dinge damaliger Könige, Prinzessinnen – ich versuche mich in die Zeit zurück zu versetzen und das Leben, dass sie geführt haben mögen. Wenn man von oben aus den Fenstern auf die riesigen Vorplätze schaut,  sieht man im Geiste die Kutschen vorfahren und hört das Getrappel von Pferdehufen.
Maler müssen zu damaliger Zeit ein gutes Leben gehabt haben, als es noch keine Fotoapparate gab und jedes Ereignis in monatelanger Arbeit nachgestellt werden musste. Dennoch fällt auf, dass die Gesichter oft alle gleich aussehen. Auf einem Gemälde war Maria Theresia mit ihren 11! Kindern abgebildet, wobei ich den Verdacht hatte, dass nur ein Kind Modell gestanden hat.

Gelebt haben möchte ich zur damaligen Zeit nicht und auch das königliche Leben beneide ich nicht.
Was uns heute wie eine Märchenwelt in einem Märchenschloss vorkommt und rundum mit einem nostalgischen Schleier umhüllt ist, muss doch in Wirklichkeit ein sehr unbequemes, anstrengendes und in Zwängen gehaltenes Leben gewesen sein.
Um ein Bündnis zwischen Österreich und Frankreich zu schließen und Unterschiede zwischen den Ländern zu überbrücken, musste die Tochter Napoleon heiraten und landete später auf dem Schafott und das war nicht die Ausnahme,  sondern die Regel (na ja, nicht unbedingt das Schafott, aber diese Art der Bündnisse).

Aber für uns heute ist es natürlich erlebenswert für einen Moment die Luft vergangener Tage zu atmen und sich so mit Jahrhunderten verbunden zu fühlen.100_2685

Verweilen auf den Parkbänken mit Blick in die prachtvolle Gartenlandschaft gehörte natürlich auch dazu. Anschließend ging es wieder in die Innenstadt, diesmal ins Cafe Sacher, damit ich endlich meine erste Sachertorte kosten konnte und ich war sehr überrascht, sie schmeckte viiel besser als erwartet und lange nicht so mastig, wie ich vermutet habe. Aber warum man in Österreich zum Kaffee immer ein Glas Wasser serviert bekommt ist mir noch immer ein Rätsel. Bei dem warmen Wetter war es zum Teil eine willkommene Erfrischung, aber ich vermute, dahinter liegt ein tieferer Sinn (?)100_2707 Besonders gemütlich war es im Cafe, dass direkt neben dem gleichnamigen Hotel gelegen ist, allerdings nicht. 100_2706Drinnen gab es nur so eine Art Barhocker, da kann man eine ältere Dame schlecht hoch bugsieren und ich wäre wohl auch eher mit dem ganzen Mobilar umgekippt, bevor ich oben gewesen wäre 😉 .
So nahmen wir draußen Platz und saßen mal wieder hinter einem Zaun vis a vis einer Baustelle.

Abends ging es dann mit der Straßenbahn nach Grinzing zum Heurigen – wir haben wirklich nichts ausgelassen. 😉 100_2739

Schön war es und ich habe mir vom Kellner Zweigelt Rotwein bringen lassen, der mir so gut geschmeckt hat, dass ich zwei Viertel brauchte, bevor man mich wieder auf den Rückweg bewegen konnte. Dazu gab es Zwiebelrostbraten – auch lecker.
Und meine Mama fing leise an zu singen – aus alten Filmen. Auf die Frage „Wer singt denn sowas?“ bekam ich zur Antwort „Hans Moser oder Paul Hörbiger“ – okay, alles klar… 😉 , Hauptsache es macht Spaß! 100_2743

So verging auch der zweite Tag und wir fielen weinselig ins Bett.

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Mittwoch morgen ging es bei herrlichem Sonnenschein los und schon gleich wenn man aus der Tür tritt ist man überwältigt von den imposanten Bauwerken um einen herum. Und gleich wird einem bewusst, dass Wien eine Kaiserstadt ist, wenn auch eine ehemalige, aber die Prachtbauten haben sich an dem Leben derer orientiert, die hier mal gelebt haben und so geht man durch Straßen mit einer langen Geschichte. 100_2561
100_2562 Die Menschen, die dort leben werden das sicher nicht so bewusst wahr nehmen, weil sie den Blick immer vor Augen haben, aber wenn man zum ersten Mal dort ist, ist es schon beeindruckend.

Und ich mag das, mir vorzustellen, wie das Leben früher war, wer hier wohl gelebt haben mag und wie es da zugegangen ist. 100_2582Als Beweis, wie gewünscht,  hier ein Bild von der Trockenhaubentasche. 🙂

Den ersten Tag war wir voller Schwung und Elan und sind den Weg zur Hofburg zu Fuß gegangen. Man kam ja aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. 100_2588
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100_2596 Da das Wetter so strahlend schön war und man die Zeit nutzen muss, solange und so gut es geht, haben wir uns spontan für eine mittlere Fiakerfahrt von ca. 40 Minuten Dauer entschieden und es nicht bereut.
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100_2624 Was für ein Gefühl mit der Kutsche durch die Straßen zu fahren. Obwohl ich mir gut vorstellen kann, dass diese Art des Tourismus den Wienern sehr lästig sein muss. Ich möchte mich da nicht täglich durch den Verkehr quälen müssen.
Aber als Tourist war es ein echtes Erlebnis.

Dann ging es in das Sissi Museum und die Kaiserappartements. Dort drängelte es sich so, dass mir etwas die Ruhe fehlte, der Geschichte zu folgen, man war mehr damit beschäftigt, anderen Besuchern nicht auf die Füße zu treten.
In der Silberkammer hat mich nur das Porzellan interessiert. Einiges erschreckend hässlich, auffallend nur ein sehr buntes Service mit ausgefallenen Blumen, Vögeln und anderen Naturmotiven, ein Geschenk der damaligen Königin von England.
Obwohl die königlichen Häuser Europas damals viel weiter auseinander lagen, weil die Verkehrswege noch viel länger dauerten, haben sie sich doch gegenseitig ergänzt und befruchtet, was Geschmack und Bräuche angeht.
So habe ich auch in Wien Ähnlichkeiten bemerkt, die mich an das Schloss in Sansoucci nahe Berlin erinnerten und oft findet man Bezüge zu Frankreich.

Nach dieser ersten Besichtigungstour brauchten wir eine Stärkung und besuchten das Cafe Demel, in dem meine Reisebegleiter sich für ein Stück Torte aus der riesigen Auswahl entschieden und ich einen Kaiserschmarrn bestellte, der sehr (!) lecker war. 🙂

Weiter ging´s zum Stephansdom und meiner Mutter, die solche Kirchen bisher noch nicht gesehen hat, ging es wie uns, die wir 100_27201ähnliche Erfahrungen schon in Köln gesammelt haben. Sie war beeindruckt, aber mehr noch erschüttert von der bedrohlichen, düsteren Atmosphäre dieser Riesenkirche, die ganz anderes vermittelt, als eine Kirche dem Menschen vermitteln sollte. 100_2645
100_2644Dieses mächtige, einschüchternde ist erdrückend. Wie immer bin ich an solchen Orten froh, dass ich im evangelischen Norden aufgewachsen bin und die Macht der Kirche nie so zu spüren bekommen habe.  100_2652
100_2653Wir wagten uns dann noch in die prachtvolle Barockkirche St. Peter, die von der Architektur und der Innenausstattung zwar schöner ist, aber auch hier werde ich den Gedanken nicht los, dass die Menschen ihr letztes Hemd geben mussten, um diesen Reichtum in der Kirche zu schaffen und da sträubt sich in mir alles.

Für den ersten Tag beendeten wir unser Kulturprogramm und verweilten noch eine Zeit auf den zahlreichen Bänken im Stadtpark, bevor 100_2656

100_2665wir typisch wienerisch essen gingen – diesmal Wiener Schnitzel vom Kalb. Nicht ganz billig, aber auch sehr lecker. Mit runden Füßen ging es abends zurück ins Hotel.

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Das Hotel in dem man wohnt ist ja nicht unwichtig, entscheidet es doch mit darüber, ob man sich bei s100_5976einem Aufenthalt an einem fremden Ort wohl fühlt oder nicht. Darum schaue ich auch immer ein bisschen genauer und stellte erfreut fest, dass wir für diesen Anlaß genau die richtige Wahl getroffen hatten.
Das Hotel war plüschig-verziert, nostalgisch romantisch und genau so, wie es für eine ältere Dame, die Wien-Fan ist, sein sollte und entsprechend waren auch ihre Kommentare. 🙂 100_59821

Das sich Hotelbesitzer etwas bei der Ausstattung ihres Hauses denken, ist vielleicht nicht ungewöhnlich und so hätte ich aufhorchen müssen, als mein Blick auf die beim Nachttisch deponierte Packung Ohropax fiel.  Erst aber dachte ich mir nichts weiter dabei und staunte nur über so viel Aufmerksamkeit.
Die Erklärung für diese Aufmerksamkeit lag vor der Tür, wie wir am nächsten Morgen feststellten. Es befand sich nämlich genau vor dem Eingang eine Baustelle, einige Hundert Meter entfernt die nächste, noch viel größere und die Arbeiten die dort stattfinden, beginnen morgens um 6 Uhr. Wie wir in den Folgetagen feststellten, ist eigentlich ganz Wien eine Baustelle. Jedenfalls kam es mir zeitweise so vor. 100_2746

Da das Hotel sehr zentral lag, direkt um die Ecke der Einkaufsstraße Kärtner Straße und zur anderen Ecke die Oper, was ja von uns gewollt so ausgesucht war, gab es natürlich auch jede Menge Lokalitäten und da das Wetter überraschend so schön und mild war, saßen schon viele Leute auf der Straße. Die wenigsten davon wahrscheinlich Wiener, der weitaus größere Anteil dürften Touristen sein.
Die Leute saßen also bis spät abends im Lokal, tranken, lachten, redeten und wenn sie sich auf den Heimweg machten, gab es auch noch jede Menge zu bequatschen. Zu später Stunde und gestiegenem Alkoholpegel nahm die Lautstärke entsprechend zu und zwischen den hohen, engen Häusern hallt das auch noch ein paar Seitenstraßen weiter.

So war es in unserem Zimmer eigentlich nur zwischen 2 und 6 Uhr richtig ruhig, davor und danach dämmerte man zwischen den Lärmwellen leise vor sich hin. Da wir aber ausgefüllte Tage hatten und einen komaähnlichen Schlaf,  ging auch das irgendwie und immerhin waren die Matratzen endlich mal hart – gut für mich.
Ansonsten war das Hotel wirklich wunderbar. Es fehlte an nichts. Es war familiär persönlich und mit jeder Menge kleinen Annehmlichkeiten ausgestattet, die man in so manchem großen Hotelbetrieb nicht findet.

Obwohl man für jede Sehenswürdigkeit eine Führung hätte mitmachen können, entschieden wir uns für Flexibilität und planten die Tage individuell nach dem, was uns gerade in den Sinn kam.
Wir haben es nicht bereut, die Reisegruppen können einen schon arg auf die Nerven gehen, die Italiener scheinen besonders kultureifrige Wienliebhaber zu sein.

So starteten wir frisch und neugierig in den ersten Tag.  ….. Demnächst. 🙂

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Ich bin also wieder da! Und mir ist so als lägen mehr als nur 4 Tage hinter mir. Erstaunlich was man in ein paar Tagen alles erleben kann.

Heute darum nur eine erste kleine Rückmeldung.

Ich fliege ja nicht so oft. Zuletzt vor ungefähr 10 Jahren – auch nach Wien übrigens, aber nur für einen Tag, das war Sightseeing im Schnelldurchlauf, aber einige Ecken habe ich jetzt doch wiedererkannt.

Fliegen also. War soweit okay. Es begeistert mich nicht gerade, aber ich habe auch keine Angst mehr.
Der Start war kein Problem, die Landung bzw. der Landeanflug also ab dem Zeitpunkt, wo wir an Höhe verloren haben, war – unangenehm. Mein linkes Ohr, in dem mich seit Mai letzten Jahres hin und wieder ein Tinnitus nervt, rebellierte bei dem Druck und tat zeitweise richtig weh und nach der Landung konnte ich stundenlang  nicht richtig hören. Es fühlte sich an, als hätte ich einen Wattepropfen im Ohr.
Dafür wurden die Augen belohnt, der Blick aus dem Fenster war eine Augenweide, die ich nicht so oft genießen kann.

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Wer mich ein wenig kennt, weiß, dass ich Wolken liebe und vielleicht sogar eine eigene kleine Philosophie dazu habe.

Und natürlich gibt es dazu nur ein Lied: 🙂

Ich hoffe, ich finde die nächsten Tage die Zeit weitere Eindrücke zu beschreiben. Es war soooo viel.

1. Warum platzen nicht alle Wiener aus den Nähten bei DEN vielen Cafes und Torten und Naschwerk?

2. Wo kommt der Baulärm her?

3. Warum gibt es in Wien mehr Taschen – als Schuhläden?

4. Ich habe eine neue Tasche. 🙂

5. Sehenswürdigkeiten

und, und, und…. 🙂

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Reisefieber

Langsam wird´s ernst. Gerade habe ich die Bordkarten für den Flug morgen ausgedruckt – mal sehen, wer von uns dreien gerne den Fensterplatz möchte und auch bekommt.  😉

Bisschen aufgeregt bin ich schon. Ob das Wetter in Wien auch so schön ist?

Da ich ewig nicht geflogen bin,  stellte sich auch die Frage nach dem Handgepäck. Was darf mit, was nicht, wie groß sollte die Tasche sein? Da ich nur eine Handtasche besitze war die Antwort zunächst Ja oder – Ja 🙂 .
Ich fragte also die Taschenspezialistin bekannt als Sonnensterntochter, die sogleich ihre Auswahl anschleppte.

Ich hätte dieses Modell nehmen können. Aber ob die Trockenhauben mich wirklich wientauglich machen, daran habe ich so meine Zweifel. 103_5948
Auch dieses Modell passt nicht so wirklich gut zu mir, ich habe zu wenig Ähnlichkeit mit Paris H. und bin auch nicht mehr jung genug – fürchte ich. 103_5949
In die engere Wahl kam jetzt diese Tasche, da passt einiges rein und sie scheint mir doch nicht zu aufwändig.

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Gleich gehts ans Koffer packen. Wir bleiben nur 4 Tage!!!! Ich werde streng mit mir sein müssen, dass ich nicht sechs verschiedene Outfits einpacke. Seufz.  😉

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14.4.09   Schnelles Update: Heut gehts los.  🙂

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Noch 12 Tage…

Meine Mutter hat da einen Traum. Seit mehr als 20 Jahren. Fast würde ich sagen – Lebenstraum.
Zum 60. Geburtstag habe ich ihr einen Merian von Wien geschenkt und Mozartkugeln und gehofft, dass mein Vater sich mal auf den Weg macht mit ihr.  Fehlanzeige. Fliegen wollte er nicht, mit Zug oder Auto war ihm die Reise zu beschwerlich.

Zum 70. – war die Idee ein wenig weggerutscht.
Zum 80. – war die Bahn frei. Die Kinder sind groß und kommen ein paar Tage selbständig zurecht. Meine Mutter ist bedauerlicherweise seit 3 1/2 Jahren alleine, wir können so eine Reise bezahlen und NUN wird es wahr – ihr Lebenstraum.  Zum 80. Geburtstag im letzten November haben wir ihr 4 Tage Wien geschenkt und da sie sich alleine wohl sehr verloren fühlen würde, braucht sie natürlich Begleitung! 🙂
Und da ich schon weiß wie aufgeregt sie immer ist und das ich Mühe habe, sie zur Ruhe zu bringen und – ja, doch, auch weil es schön ist, muss der Ingenieur auch mit, obwohl er vermutet, dass er nur zum Koffer schleppen mitgeschleift wird. 😉

So ist es auch ein Geschenk für mich! Wien! Ich war schon einmal dort vor etwa 10 Jahren und hatte das Glück dass Brieffreund Martin mich ein wenig herumführen konnte. Aber ein Tag ist viiiiel zu kurz.
Wenn ich abends abspannen will, so wie jetzt gerade, springe ich auf die  Hotelseite, in dem wir wohnen werden und lasse mich von den musikalischen Klängen entführen…. sooooo schön.

Meine Mutter rief mich diese Woche an – sie hätte schon mal „probe gepackt“, weil sie ja noch nie geflogen ist (das wird noch was) und weil sie sich nicht vorstellen konnte, wieviel denn nun 20 Kilo in so einem Koffer sind. Und war ganz überrascht, dass sie nur 7 braucht und jetzt noch jede Menge andere Oberteile einpacken kann – und Schuhe wahrscheinlich 😉 .
Einen Tag später machte sie sich Sorgen,  weil sie im Videotext keinen Flieger finde könne, der am 14.4. um 19.10 Uhr von Hamburg nach Wien fliegt und ich sagte einfach mal so aus der Luft gegriffen, „es gibt ja jeden Tag einen anderen Flugplan, der fliegt sicher nicht jeden Tag“.

Sie wälzt ihre Reiseführer und wird UNS wahrscheinlich durch Wien führen, statt umgekehrt. Fiaker will sie fahren und in die Hofburg und zu Dehmel, während ich lieber zu Sacher möchte … na mal sehen, was wir alles schaffen können.

Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude, aber es ist schön zu sehen, dass sie sich wie ein Kind darauf freut und das ich ihr das ermöglichen kann.

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